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Update: 12.12.2018, 17:10 Uhr

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Eishockey-Bruderduell um das Champions-League-Finale




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  • Red Bull Salzburg spielt nach dem hart erkämpften Aufstieg in Finnland Anfang Jänner gegen Red Bull München.

EC Red Bull Salzburg beim Viertelfinalhinspiel in der Champions League. - © APweb, Expa, Roland Hackl

EC Red Bull Salzburg beim Viertelfinalhinspiel in der Champions League. © APweb, Expa, Roland Hackl

Salzburg. Red Bull Salzburg hat mit dem Einzug ins Champions-League-Halbfinale für einen weiteren historischen Erfolg für Österreichs Eishockey gesorgt. Das Team von Coach Greg Poss erreichte am Dienstagabend in einer wahren Abwehrschlacht beim hochkarätigen finnischen Meister Kärpät Oulu ein 1:1 und stieg nach dem 3:2-Heimsieg vor einer Woche mit dem Gesamtscore von 4:3 auf.

"Das ist ein unbeschreibliches Gefühl. Wir haben in Salzburg vor einer Woche super gespielt und eine hochverdiente 3:2-Führung geholt", sagte Poss, der an die sehr starke Leistung vor eigenem Publikum erinnerte. "Heute war es eine richtige Abwehrschlacht, aber wir hatten einen starken Steve Michalek im Tor. Die Burschen haben die Schüsse geblockt und neuerlich stark in Unterzahl gespielt. Man muss auch auf diese Art und Weise ein Spiel gewinnen können. Jetzt freuen wir uns auf München."

Information

Champions Hockey League, Viertelfinal-Rückspiele, Dienstag:

Malmö Redhawks - Red Bull München 5:5 n.V./HS: 1:2
Kärpät Oulu - Red Bull Salzburg 1:1/HS: 2:3
Frölunda Indians - Kometa Brno 6:1/HS: 4:1
HC Pilsen- Skelleftea AIK 2:1 n.P./HS: 3:3

Halbfinal-Paarungen:

Red Bull München- Red Bull Salzburg8. Jänner, 19.30 Uhr

Frölunda Indians - HC Pilsen8. Jänner, 19.30 Uhr

Rückspiele am 16. Jänner

Damit meinte der 53-jährige US-Amerikaner das bevorstehende Bruderduell in der Runde der letzten Vier, in der es seine Cracks im neuen Jahr (Hinspiel am 8.Jänner) mit Red Bull München zu tun bekommen. Der deutsche Champion kämpfte sich mit einem 5:5 nach Verlängerung bei den Malmö Redhawks, Arbeitgeber von ÖEHV-Legionär Konstantin Komarek, ins Halbfinale. Das Hinspiel hatte der bayrische Klub mit 2:1 für sich entschieden. Der 26-jährige Wiener Komarek leistete den Assist zur zwischenzeitlichen 4:3-Führung der Schweden.

Der Salzburger Aufstieg war ebenso hart erkämpft und in erster Linie Goalie Michalek, der mit mehreren "big saves" glänzte, sowie der aufopferungsvollen Defensivarbeit der Salzburger zu verdanken. Der achtfache finnische Meister nutzte kein einziges seiner insgesamt fünf Powerplays für einen zählbaren Erfolg. Auch im Finish, als Kärpät den Tormann für einen zusätzlichen Feldspieler vom Eis nahm, gelang den Gastgebern nicht das Tor, um eine Verlängerung zu erzwingen.

Wie bei Salzburg vs. Leipzig

Damit kommt es nach der Fußball-Europa-League, in der Salzburg mit 3:2 (auswärts) und 1:0 (heim) RB Leipzig zwei Mal bezwungen hat, nun in der Eishockey-Königsklasse zum nächsten Duell zweier Klubs mit finanzieller Unterstützung des Getränkekonzerns. "Red Bull München gegen Red Bull Salzburg, das wird ein einzigartiges Duell - die gleiche Situation wie im Fußball", meinte Poss. Für den 53-Jährigen ist es eine Rückkehr nach Deutschland, wo er nicht nur Bundestrainer war, sondern auch die DEL-Klubs Iserlohn Roosters, Nürnberg Ice Tigers und Adler Mannheim betreut hat. Mit Mannheim wurde er 2007 Meister und Cupsieger.





Schlagwörter

Wintersport, Eishockey

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Dokument erstellt am 2018-12-12 17:01:47
Letzte Änderung am 2018-12-12 17:10:33



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