• vom 11.01.2019, 20:11 Uhr

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Update: 11.01.2019, 20:19 Uhr

Handball

WM-Auftaktsieg Österreichs über Saudi-Arabien




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Von WZ Online, APA

  • Im 100. Länderspiel von Trainer Johannesson hatte das Handballteam mit dem Außenseiter einige Mühe.

Robert Weber und Hassan al-Janabi jagen den Ball.  - © APAweb / Jonathan Nackstrand, AFP

Robert Weber und Hassan al-Janabi jagen den Ball.  © APAweb / Jonathan Nackstrand, AFP

Herning. Österreichs Handball-Männer sind mit einem 29:22-(15:9)-Sieg in die Weltmeisterschaft in Dänemark und Deutschland gestartet. Zum Auftakt in Herning erwies sich Saudi-Arabien am Freitag als der erwartete Außenseiter. Ein Außenseiter, der Österreich allerdings lange forderte. Zu überzeugen wusste die ÖHB-Truppe im 100. Länderspiel von Trainer Patrekur Johannesson erst am Schluss.

Schon am Samstag (15.00 Uhr/live ORF Sport +) wartet mit Chile der nächste Gegner. Im Auftaktspiel gegen einen höchst motivierten Titelmitfavoriten Dänemark gerieten die Südamerikaner am Donnerstag mit 16:39 unter die Räder.

Österreich, mit der A-Garnitur in die Partie gestartet, ließ sich vom langsamen Spiel des Gegners gerade in der ersten Viertelstunde irritieren. Zu Treffern kamen die von Johannesson als "unangenehm" bezeichneten Saudis durch verdeckte Würfe oder nach technischen Fehlern der ÖHB-Auswahl und konnten die Partie so bis zum 7:6 einigermaßen offenhalten. Dann aber setzte sich Rot-Weiß-Rot sukzessive ab. Im Angriff sorgten die Flügel Robert Weber und Raul Santos (mit je drei Toren in der ersten Hälfte) bzw. Kapitän Nikola Bilyk (4) und Janko Bozovic (3) für Torerfolge. Auch Goalie Kristian Pilipovic hatte mit neun Paraden seinen Anteil an der 15:9-Pausenführung.

Zu Beginn der zweiten Hälfte verhinderte für Österreich der nachnominierte Nikola Marinovic - mit 42 Jahren der älteste Akteur des Turniers - ein Siebenmetertor der Saudis, die sich weiterhin im Verschleppen des Spiels übten. Erfolg hatten sie damit insofern, als Österreich nicht nur zu keinem dynamischen Auftritt fand, sondern zahlreiche Fehlwürfe verzeichnete und plötzlich nur mehr mit 18:15 (42.) bzw. 19:16 (44.) in Front lag. Erst dann ging dem Gegner die Kraft aus, und das österreichische Team macht ernst. Die ÖHB-Auswahl, nach Seitenwechsel mit einigen personellen Änderungen, stellte mit vier Toren en suite auf 23:16 (50.) und baute den Sieg immer weiter aus.

Johannesson verschaffte letztlich allen Spielern Einsatzzeit. Auch der noch zu Wochenbeginn wegen einer Fingerverletzung fragliche Flügel Sebastian Frimmel trug sich im Finish in die Torschützenliste ein.





Schlagwörter

Handball, Handball-WM, Österreich

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Copyright © Wiener Zeitung Online 2019
Dokument erstellt am 2019-01-11 20:14:14
Letzte Änderung am 2019-01-11 20:19:19


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