• vom 03.08.2004, 00:00 Uhr

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Update: 30.03.2005, 14:40 Uhr

Beachvolleyball: Doppler reist nicht nach Athen

Olympia-Träume am Sand




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  • Für Clemens Doppler ist der Traum von einer Teilnahme an den Olympischen Sommerspielen in Athen geplatzt. Nach einer weiteren Untersuchung bei Dr. Georg Lajtai entschied man sich, dass ein Start des 23-Jährigen in Griechenland zu riskant wäre. An Stelle des verletzten Doppler wird bei Olympia der Steirer Florian Gosch (23) mit Nik Berger an den Start gehen.

"Ein Traum ist geplatzt, aber ich habe hoffentlich noch die Olympischen Spiele 2008 und 2012 vor mir", meinte ein enttäuschter Doppler. Der Europameister 2003 hatte sich Mitte Juli beim Grand-Slam-Turnier in Marseille einen Riss des vorderen Kreuzbandes im linken Knie zugezogen, am Samstag hatte der Oberösterreicher beim Training in Klagenfurt noch zusätzlich eine leichte Kapsel-Blessur erlitten. "Nur die ersten Tage nach Marseille hatte ich an der Olympia-Teilnahme gezweifelt. Danach habe ich immer an Athen geglaubt. Das ist ganz bitter", war Doppler völlig niedergeschlagen.


Doppler weiß jedoch, dass das Risiko zu hoch gewesen wäre, im schlimmsten Falle hätte sogar das Karriereende drohen können. Nach der Diagnose von Dr. Lajtai hätte das hintere Kreuzband reißen sowie ein bleibender Knorpelschaden entstehen können.

Des einen Leid, des anderen Freud. Der frisch gebackene Olympia-Starter Gosch erfuhr telefonisch von Berger von der Absage Dopplers. "Auf der einen Seite tut es mir leid, denn Clemens hätte sich die Olympia-Teilnahme verdient gehabt. Auf der anderen Seite ist es aber für jeden Sportler das Größte, an Olympischen Spielen teilzunehmen", so Gosch in einer ersten Stellungnahme. "Ich werde volles Rohr trainieren und das Beste daraus machen."

Der Mann aus Leoben wird nun morgen mit Berger zum Training nach Rom reisen.

Beim Grand-Slam in Klagenfurt hatten Berger/Gosch nur Rang 25 erreicht. Beim Olympia in Athen wird das neu formierte Duo im Pool C unter anderem auf die Landsmänner Robert Nowotny/Peter Gartmayer treffen. "Eine sehr brisante Sache", meinte auch Gosch.



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Dokument erstellt am 2004-08-03 00:00:00
Letzte Änderung am 2005-03-30 14:40:00

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