• vom 23.07.2002, 00:00 Uhr

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Update: 07.04.2005, 12:38 Uhr

Tennis: Herbert Wiltschnig, Oliver Marach und Thomas Schiessling eröffneten den Hauptbewerb in Kitzbühel

Österreicher-Tag beim Generali Open




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  • Stefan Koubek hat in der ersten Runde ein Freilos, Markus Hipfl trifft auf Fernando Vincente, Jürgen Melzer auf Irakli Labadze und Julian Knowle auf Andre Sa. Neben dem Österreicher-Block versuchen noch vermehrt Spieler aus Südamerika die Sandplatz-Vorherrschaft der Spanier zu brechen.

Herbert Wiltschnig kann in den Turnierverlauf nicht mehr eingreifen. Er verlor gegen den Italiener Renzo Furlan 1:6, 1:6. Ganze 44 Minutzen dauerte das Spiel des ÖTV-Staatsmeisters und Wild-Card-Besitzers gegen den Qualifikanten. Dementsprechend groß war auch die Enttäuschung: "Ich habe zu nervös begonnen und gleich mein erstes Aufschlag-Game mit zwei Doppelfehlern und Eigenfehlern verschenkt. Dadurch habe ich Furlan ins Spiel kommen lassen. Im zweiten Satz habe ich aggressiver gespielt, aber dann war er schon im Rhythmus und hat keine Fehler mehr gemacht", lautete die Kurzbilanz des schwer enttäuschten Kärntners, der damit bei seinem achten Antreten in Kitzbühel (mit drei Auftritten in Runde zwei) wohl am kürzesten auf dem Platz stand. Einen wesentlich besseren Start hatte Oliver Marach gegen den Spanier Alberto Marin. Marach, der sich von Coach Gilbert Schaller getrennt hat, fand sofort in sein Spiel und gewann den ersten Satz mit 6:2. Zwei leichtfertig vergebene Breakbälle bei 4:4 im zweiten Satz brachten Marach aber aus dem Rhythmus, woraufhin er sowohl den Satz als auch das Match verloren gab. Mit 6:2, 4:6 und 0:6 flog auch der zweite von sieben Österreicher am ersten Tag aus dem Turnier.


Knowle nur im Einzel

Der Doppelspezialist des österreichischen Daviscup-Teams, Julian Knowle, zog seine Nennung für den Doppelbewerb wegen Rückenbeschwerden zurück: "Bei den Grundschlägen spüre ich nichts, aber beim Aufschlag, speziell beim zweiten, macht mir eine Verhärtung zu schaffen", berichtetete Knowle nach einem Training mit dem Umag-Halbfinalisten Jürgen Melzer. Dieser sieht sich in seinem Erstrundenmatch gegen Irakli Labadze als Außenseiter mit großen Chancen. Gründe für das Selbstvertrauen hat er genug. Neben dem Halbfinale in Umag sorgte auch die Ranglistenverbesserung von Platz 103 auf 89 im Entry-System für Aufschwung beim Deutsch-Wagramer. Somit liegt er noch vor Markus Hipfl und ist drittbester Österreicher. Der auf Platz 99 abgerutschte Welser spielt gegen Fernando Vicente einerseits gegen einen Repräsentanten des gewohnt starken SpanierBlocks, andererseits gegen die Lang anhaltende Krise seiner Karriere. Für Hipfl ist es an der Zeit, Beständigkeit zu zeigen und bei einem Turnier die ersten Runden zu überstehen.



Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2002-07-23 00:00:00
Letzte Änderung am 2005-04-07 12:38:00

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