• vom 04.04.2000, 00:00 Uhr

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Update: 07.04.2005, 13:11 Uhr

ÖFB-Cup: Polizei/Feuerwehr fordert "Goliath" Leoben

Mit Blaulicht zur Sensation?




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Von Alexander Strecha

  • Die dritte Runde des Fußball-Memphis-Cup bietet wieder einigen kleinen Vereinen die Möglichkeit zur Cup-Sensation. So auch den Kickern von Polizei/Feuerwehr. Der Stadtliga-Verein nimmt es am Mittwoch (18) in Hirschstetten mit dem Erstdivisionär aus Leoben auf. David gegen Goliath also.

Von der Papierform her ist alles klar, Leoben eindeutig Favorit. Doch der Cup hat - hinlänglich bekannt - eigene Gesetze. "Weil alles in einem Spiel entschieden wird", weiß Walter Brand, Obmann von Polizei/Feuerwehr. Die Wiener bleiben zwar Realisten, wissen aber um ihre Chance. "Und die werden wir zu nützen versuchen." Immerhin eliminierte man auf dem Cup-Weg schon die Amateure von Rapid und Austria. "Für uns ist das Erreichen der 3. Runde der Lohn für die gute Arbeit im letzten Jahr", so Brand weiter. Im Winter hat man sich gut auf die frühjährlichen Aufgaben vorbereitet, das Trainingslager in Dubai gab allen den Feinschliff. Moral, Kampf, Qualität und Kondition stimmen, wie man zuletzt öfters in der Stadtliga bestätigte. Still und heimlich drehte die Mannschaft Partien in letzter Sekunde um, weil man den längeren Atem hatte. Somit ist auch der Titel in der ISS Stadtliga wieder ein Thema, auch wenn man in erster Linie abermals den Toto-Cup ins Visier nimmt, um im kommenden Jahr wieder im ÖFB-Cup eine Rolle zu spielen. Doch jetzt gilt es im aktuellen Bewerb, dem Großen ein Hax'l zu stellen. "Wenn Leoben einen schlechten Tag erwischt, wir einen sehr guten, warum sollten wir nicht reussieren?", fragt sich Brand. Nachsatz: "Und reussieren wäre ein 1:0. Das soll nicht großgoschert klingen." Realistisch gesehen ist die Chance gar nicht so klein. Denn: Leobens Bus-Anreise, Unterschätzen des Gegners, Tagesverfassung, nur eine Spielklasse zwischen den Vereinen. Alles Ingredienzien einer möglichen Sensation. Zumal die Wiener über einige erfahrene Leute verfügen. Da wäre der Trainer, Fritz Satorina, ehemaliger Kicker beim LASK, Martin Puza, der in der Bundesliga beim GAK die Schuhe schnürte, oder ein René Trpak, lange Zeit neben Roman Mählich beim Sportclub aktiv. Man wir doch wohl noch träumen dürfen, oder?




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Dokument erstellt am 2000-04-04 00:00:00
Letzte Änderung am 2005-04-07 13:11:00


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