Bärenstark präsentierte sich Rafael Nadal bisher bei den French Open. - © APAweb/Reuters/Regis Duvignau
Bärenstark präsentierte sich Rafael Nadal bisher bei den French Open. - © APAweb/Reuters/Regis Duvignau

Paris. (apa/rie) Wer soll Rafael Nadal an seinem siebten Titel bei den French Open hindern? Als einziger noch im Herren-Turnier vertretener Spieler hat der Spanier in Paris noch keinen Satz abgegeben. Nicolas Almagro war im Viertelfinale aber zumindest knapp dran. Im Halbfinale bekommt es Nadal erneut mit einem Spanier zu tun: David Ferrer, der den Briten Andy Murray ausschaltete.

Nach dem 7:6(4),6:2,6:3-Viertelfinalerfolg über Almagro hält Nadal nun in Roland Garros bei einer imposanten Matchbilanz von 50:1-Siegen. Mit dem siebten Turniersieg wäre der 26-Jährige alleiniger Titel-Rekordhalter in Paris.

"Ich bin sehr zufrieden mit diesem Spiel, vor allem mit meinem Service. Ich habe zwar noch keinen Satz, ja nicht einmal meinen Aufschlag hier verloren, trotzdem ist jeder Tag hier ein echter Test für mich. Ich darf nie relaxt sein. Ich muss immer 100 Prozent mental und physisch da sein. Man darf sich keine Schwäche leisten gegen einen Mann wie Almagro, der einer der besten Sandplatzspieler der Welt ist", betonte Nadal.

In der Vorschlussrunde trifft der Titelverteidiger nun auf seinen Landsmann David Ferrer, der sich gegen den als Nummer vier gesetzten Schotten Andy Murray 6:4,6:7(3),6:3,6:2 durchsetzte. Ferrer profitierte vor allem vom fehlerhaften Spiel seines Gegners, der das Match mit seinem 59. "unforced error" nach knapp vier Stunden beendete.

"Das Match gegen Ferrer wird nun die nächste Herausforderung für mich", erklärte Nadal, der im "head to head" mit 15:4 klar die Nase vorne und die letzten vier Duelle mit dem Weltranglistensechsten gewonnen hat. Im anderen Halbfinale bekommt es der Weltranglistenerste Novak Djokovic aus Serbien mit dem Schweizer Grand-Slam-Turnierrekordsieger Roger Federer zu tun.

Scharapowa und Kvitova im Halbfinale
Bei den Damen komplettierten Maria Scharapowa und Petra Kvitova das Halbfinale. Scharapowa, die mit einem Sieg in der Vorschlussrunde wieder den Tennis-Thron erklimmen würde, ließ in der Runde der letzten Acht nichts anbrennen. Die Estin Kaia Kanepi war bei der 2:6,3:6-Niederlage ohne Chance.

Mehr Mühe hatte Kvitova in ihrem Viertelfinalspiel. Die tschechische Wimbledon-Siegerin benötigte drei Sätze (3:6,6:2,6:4), um die kasachische Qualifikantin Jaroslawa Schwedowa niederzuringen. Im Entscheidungssatz lag Kvitova bereits mit 2:4 zurück, ehe der Außenseiterin kein Spielgewinn mehr glückte.

Im zweiten Halbfinalspiel am Donnerstag treffen die Australierin Samantha Stosur und die Italienerin Sara Errani aufeinander.