Hochfilzen. Die ersten Bewerbe waren nicht zufriedenstellend, ab Mittwoch heißt es: neue Chance, neues Glück für Österreichs Biathleten bei der Heim-Weltmeisterschaft in Hochfilzen. Bis Sonntag stehen noch die Einzelrennen über 15 beziehungsweise 20 Kilometer, die Damen- und Herren-Staffel sowie die Massenstartbewerbe auf dem Programm. Den Anfang zur zweiten Woche machen die Damen mit ihrem Rennen über 15 Kilometer am Mittwoch (14.30 Uhr).

Auch Österreichs Aushängeschild Lisa Theresa Hauser blieb mit den Plätzen 23 und 26 in Sprint- und Verfolgung von den Resultaten her unter den Erwartungen, verunsichern lässt sich die Tirolerin davon aber nicht. "Ich habe nicht mehr viel darüber nachgedacht. Die Rennen waren an sich gut, aber es hat einfach nicht alles zusammengepasst." Fehler am Schießstand kosteten sie bessere Placierungen - dabei hat dies in der Vorbereitung gut geklappt. "Aber vielleicht sind die Klappen im Training zu leicht gefallen, da verliert man vielleicht den Fokus und das gewisse Extra, das es am Schießstand ausmacht. Aber vielleicht bin ich dadurch wachgerüttelt worden", sagt Hauser, die bei den beiden Einzelbewerben in diesem Winter, die beide an die deutsche Verfolgungs-Weltmeisterin Laura Dahlmeier gegangen sind, einmal Siebente und einmal Zehnte war. Ein Top-Ten-Platz ist auch am Mittwoch das Ziel der 23-Jährigen, deren bestes WM-Ergebnis ein 13. Platz von Oslo aus dem Vorjahr ist. Für eine Verbesserung dieser Marke ist allerdings eine Steigerung beim Schießen unabdingbare Voraussetzung, wie Hauser weiß. "Vier Mal null (Fehler, Anm.) ist schon im Training nicht immer einfach, und im Wettkampf ist es deshalb natürlich nicht leichter." Die bisherigen Bewerbe haben indessen nicht aufs Gemüt geschlagen, versichert sie. "Ich freue mich auf das Einzel und den Massenstart, das sind richtig coole Bewerbe. Das Einzel habe ich heuer recht gut hinbekommen, ich habe mich wirklich verbessert."