• vom 02.04.2018, 21:19 Uhr

Mehr Sport

Update: 02.04.2018, 21:25 Uhr

Eishockey

Südtirol schaltete Caps im Halbfinale aus




  • Artikel
  • Lesenswert (0)
  • Drucken
  • Leserbrief




Von WZ Online, APA

  • Salzburg fehlt gegen Linz nur noch ein Sieg zum Finaleinzug.

Andreas Nödl sprach von einem "sehr bitteren" Aus. "Wir waren nicht gut genug. Wir hatten unsere Chancen, haben aber zu viele Geschenke gemacht.Bozen hat solide gespielt, ihr Keeper hat unglaublich gehalten, das warder Unterschied", erklärte der frühere NHL-Spieler.

Andreas Nödl sprach von einem "sehr bitteren" Aus. "Wir waren nicht gut genug. Wir hatten unsere Chancen, haben aber zu viele Geschenke gemacht.Bozen hat solide gespielt, ihr Keeper hat unglaublich gehalten, das warder Unterschied", erklärte der frühere NHL-Spieler.© APAweb, Herbert Pfarrhofer Andreas Nödl sprach von einem "sehr bitteren" Aus. "Wir waren nicht gut genug. Wir hatten unsere Chancen, haben aber zu viele Geschenke gemacht.Bozen hat solide gespielt, ihr Keeper hat unglaublich gehalten, das warder Unterschied", erklärte der frühere NHL-Spieler.© APAweb, Herbert Pfarrhofer

Wien/Salzburg. Ein starkes erstes Drittel war zu wenig: Die Vienna Capitals sind am Montag im Halbfinale der Erste Bank Eishockey Liga ausgeschieden. Der Titelverteidiger musste mit 1:2 (1:0,0:2,0:0) gegen HCB Südtirol die vierte Niederlage in der "best of seven"-Serie hinnehmen. Damit ist die Saison des Teams des scheidenden Trainers Serge Aubin vorzeitig beendet, Südtirol stieg mit 4:1 Siegen ins Finale auf.

Die "Foxes" aus Bozen treffen in der Endspielserie (best of seven) auf den Sieger des Duells Red Bull Salzburg gegen Black Wings Linz. Es ist das zweite Finale für die Südtiroler nach dem Titelgewinn bei ihrem EBEL-Debüt 2013/14.

Die Capitals, das beste Team des Grunddurchgangs, mussten überraschend schon vor dem Finale die Segel streichen. Südtirol war als achte Mannschaft gerade noch ins Viertelfinale gekommen und hatte dort den KAC mit 4:2 Siegen ausgeschaltet. Mit vier Siegen in Folge, zwei davon in Wien, bezwang das Team von Coach Kai Suikkanen überraschend auch den ÖEHV-Meister. Vor dem fünften Duell standen die Caps schon mit dem Rücken zur Wand, mehr als ein starkes Auftakt-Drittel mit 17:2 Schüssen gelang aber nicht.

Titelverteidiger fehlte die Durchschlagskraft

Neuerlich ohne die Stürmer Riley Holzapfel und Rafael Rotter angetreten, fehlte den Wienern die Durchschlagskraft. Zudem erwischte Keeper Jean-Philippe Lamoureux nicht seinen besten Tag und kassierte zwei haltbare Treffer. Nach der Caps-Führung durch Brandon Buck (17.) schlug sich der Goalie einen scheinbar sicher gehaltenen Puck unter dem Körper Richtung Tor, Monardo staubte ab (23.). Zehn Minuten später ließ Lamoureux einen Schuss von Frigo aus recht spitzem Winkel passieren.

Die "Foxes" erwiesen sich wie schon im jüngsten Duell als ungemein effektiv im Angriff und sicher in der Defensive. Pekka Tuokkola gab dem Team enormen Rückhalt. "Unser Goalie ist unglaublich", sagte Luca Frigo. "Wir haben uns im Lauf der Saison gesteigert und jetzt sind wir im Finale. Feiern werden wir nicht sehr viel, denn es ist noch nicht vorbei", sagte der Stürmer im Sky-Interview.

Andreas Nödl sprach von einem "sehr bitteren" Aus. "Wir waren nicht gut genug. Wir hatten unsere Chancen, haben aber zu viele Geschenke gemacht. Bozen hat solide gespielt, ihr Keeper hat unglaublich gehalten, das war der Unterschied", erklärte der frühere NHL-Spieler.

Salzburg fehlt gegen Linz nur noch ein Sieg zum FinaleinzugRed Bull Salzburg hat sich am Ostermontag im Halbfinal-Duell mit den Black Wings Linz in die Poleposition gehievt. Den Salzburgern fehlt nach dem in der eigenen Halle fixierten 4:3-Erfolg nach Verlängerung (1:1,2:2,0:0;1:0) nur noch ein Sieg in der "best of seven"-Serie zum Finaleinzug in der Erste Bank Eishockey Liga.

Linz hat allerdings die zwei bisherigen Heimspiele gewonnen und trotz des 2:3-Rückstands noch alle Chancen. Die Black Wings erwiesen sich im fünften Match auch auf fremdem Eis als harter Gegner. Sie gingen durch Fabio Hofer (8.) und Jonathan D'Aversa (25./Unterzahl) zweimal in Führung, ehe Ryan Duncan (26.) und John Hughes (30.) für Ausgleich und erstmalige Führung der "Bullen" sorgten.

Dan DaSilva brachte mit dem 3:3 im Powerplay (35.) die Linzer aber nochmals ins Spiel zurück. Danach dauerte es bis zur 17. Minute der Verlängerung, bis Robert Schremp in Überzahl die Heimischen mit dem Siegtreffer erlöste. Am Mittwoch folgt in Linz das sechste Duell.





Schlagwörter

Eishockey, EBEL

Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)


Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2018-04-02 21:21:19
Letzte Änderung am 2018-04-02 21:25:50


Beliebte Inhalte

Meistgelesen
  1. Die Schere im Sport
  2. "Fast fehlerlos"
  3. Glänzender Abschluss als Startschuss
  4. Pfiffe für die Rapid-Elf
  5. Teherans Horrorszenario
Meistkommentiert
  1. Teherans Horrorszenario
  2. Thiem sagt Doppel in Kitzbühel ab

Werbung




Werbung