• vom 05.04.2018, 16:54 Uhr

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  • Österreichs Tennis-Herren hoffen in Russland auf eine Überraschung.

Dennis Novak eröffnet den Daviscup gegen Russland.

Dennis Novak eröffnet den Daviscup gegen Russland.© Thomas Haumer/apa/expa Dennis Novak eröffnet den Daviscup gegen Russland.© Thomas Haumer/apa/expa

Moskau/Wien. Während die verbliebenen Teilnehmer in der Daviscup-Weltgruppe am Wochenende ihre Halbfinalisten ermitteln, möchte Österreich überhaupt wieder einmal in die oberste Klasse des Tennis-Nationenbewerbs kommen. Doch der Weg dahin ist beschwerlich. Der Sieger der zweiten Runde der Europa-Afrika-Zone I steigt ins Play-off auf, in dem es um den Weltgruppenplatz geht. Und Österreich ist in der Begegnung mit Russland in Moskau ohne den an einer Knöchelverletzung leidenden Topstar Dominic Thiem klarer Außenseiter.

ÖTV-Daviscup-Kapitän Stefan Koubek nominierte Sebastian Ofner und Dennis Novak für die Einzel, Philipp Oswald und Jürgen Melzer, der nach langer Verletzungspause sein Comeback im Daviscup gibt, spielen im Doppel. "Natürlich sind wir klarer Außenseiter", erklärte Koubek vor dem Duell. Die Russen treten in der Luschniki-Halle mit drei jungen Top-50-Spielern der Weltrangliste an. Zum Auftakt spielt Novak, der in der Weltrangliste auf Platz 195 liegt, gegen Andrej Rublew, die Nummer 35; Ofner bekommt es im seit heuer angewandten Best-of-Three-Modus mit Daniil Medwedew zu tun, der als 49. auch fast 100 Plätze vor ihm liegt. Das russische Doppel bestreiten Karen Chatschanow und Jewgenij Donskoj.


Debüt für Sebastian Ofner
Koubek hat nach dem Training am Mittwoch "nach Bauchgefühl" entschieden, Jürgen Melzer in dessen 73. Daviscup-Begegnung nicht im Einzel, sondern im Doppel einzusetzen. Der Kärntner weiß um die Schwere der Aufgabe. "Die Russen haben ein unglaublich gutes, junges Team. Aber gerade im Best-of-Three kann alles passieren, wenn man einen guten Start erwischt", betonte Koubek. Der Gewinner spielt im September um den Aufstieg in die Weltgruppe, für den Verlierer ist die Saison zu Ende.

Sebastian Ofner will sich vor seinem Daviscup-Debüt nicht mehr unter Druck setzen als in einem Turniermatch. "Ich werde wie in jedes andere Match reingehen", sagte der 21-Jährige. "Der Druck liegt eindeutig bei den Russen, sie sind haushoher Favorit." Der Steirer hatte im Vorjahr bei seinen Vorstößen in die dritte Runde in Wimbledon - als Qualifikant - und ins Halbfinale von Kitzbühel jeweils Top-50-Spieler geschlagen. "Sebastian kann mit der Situation gut umgehen", sagte Koubek.

Novak hat bereits vier Daviscup-Partien absolviert und eine 2:2-Bilanz. Der 24-jährige Niederösterreicher fühlt sich auf dem Hardcourt wohl und hofft, rasch in die Partie zu finden. "Der neue Modus auf zwei Gewinnsätze kommt dem Außenseiter entgegen, der vorne weg spielen kann", sagte Novak. "Das Gute ist, dass die Russen als Favoriten vor eigenem Publikum gewinnen müssen. Das schiebt den Druck auf ihre Seite." Auf der ATP-Tour gab es bisher keine Matches der zwei ÖTV-Einzelspieler mit ihren russischen Gegnern. Österreich hatte in der ersten Runde Weißrussland mit 5:0 besiegt, Russland hatte als Nummer zwei ein Freilos.

Europa-Afrika-Zone I, 2. Runde,

Russland - Österreich

Freitag:

Rublew - Novakab 15 Uhr MESZ
Medwedew - Ofnerim Anschluss

Samstag:

Donskoj/Chatschanow -
J. Melzer/Oswaldab 13 Uhr

Rublew - Ofnerim Anschluss

Medwedew - Novakim Anschluss

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Weltgruppe, Viertelfinale

Italien - Frankreich

Spanien - Deutschland

Kroatien - Kasachstan

USA - Belgien




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Dokument erstellt am 2018-04-05 17:00:02



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