• vom 17.05.2018, 12:32 Uhr

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Yates führt, Konrad stark




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  • Britische Führung beim Giro d’Italia, auch ein Österreicher hat Grund zur Freude.

Osimo. Simon Yates hat seine Führung zur Halbzeit des Giro d’Italia leicht ausgebaut. Der Brite gewann den 156 Kilometer langen Mittwoch-Abschnitt von Assisi nach Osimo und damit die zweite Etappe bei der zum 101. Mal ausgetragenen Rad-Rundfahrt. Groß aufzeigen konnte auch Patrick Konrad mit Rang sechs, der Niederösterreicher schaffte damit in der Gesamtwertung als Neunter den Sprung in die Top Ten. Yates ging am Donnerstag mit 47 Sekunden Vorsprung auf Titelverteidiger Tom Tom Dumoulin in die Flachetappe am Donnerstag, die über 214 Kilometer von Osimo nach Imola führt.

Für Yates war der Erfolg am Mittwoch der zweite Triumph nach jenem auf der neunten Etappe, seit vergangenem Donnerstag und dem Ende des sechsten Teilstückes hat er die Gesamtführung inne. Konrad fehlten nur acht Sekunden auf den Tagessieg, er hat nun 2:55 Minuten Rückstand auf den 25-jährigen Mitchelton-Spitzenreiter. Christopher Froome, der nach den Erfolgen bei der Tour de France und Vuelta 2017 die dritte große Länder-Rundfahrt in Serie gewinnen will, fiel weiter zurück. Auf der unangenehmen Schlusssteigung verlor er auf Kopfsteinpflaster fast 45 Sekunden auf Yates und liegt in der Gesamtwertung 3:20 Minuten zurück. Der umstrittene Brite, dem wegen der weiter schwelenden Salbutamol-Affäre eine Doping-Sperre droht, spekuliert zwar noch auf die letzte, schwere Woche in den Dolomiten, aber die Chancen auf seinen ersten Giro-Triumph sind inzwischen minimal. Konrads Landsmann Georg Preidler kam als 32. (+1:05) ins Ziel und ist Gesamt-34. (24:47). Der dritte Österreicher, Felix Großschartner, wurde 53. (2:24) und ist gesamt auf Position 51 (37:27) klassiert.


Die elfte Etappe stand im Zeichen des am 22. April 2017 verstorbenen Michele Scarponi: Bei der Fahrt durch seinen Heimatort Filottrano ließen 600 Kinder 600 Luftballons in Erinnerung an den bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommenen italienischen Radprofi in die Luft steigen.




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Dokument erstellt am 2018-05-17 12:36:48


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