• vom 17.05.2018, 17:50 Uhr

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  • Hard und die Fivers kämpfen um den Titel in der Handball-Liga-Austria.

Wien. Die Finalserie der Handball-Liga-Austria (HLA) bietet ab Freitag Gewohntes, aber unter anderen Voraussetzungen. Titelverteidiger HC Hard und Vize Fivers WAT Margareten duellieren sich ab Freitag zum vierten Mal in einer HLA-Finalserie, bieten unter anderem eine Neuauflage der Entscheidung 2017. Neu ist, dass es erstmals Best-of-Five heißt. Und neu war auch das mühevolle Überstehen des Semifinales.

28:27 hieß für beide Teams die ins Finale führende Zauberformel. Mit diesem Ergebnis entledigte sich das Duo am Dienstag der überaus lästigen Gegner Westwien und Krems, wobei die Harder gegen die Wiener sogar in die Verlängerung mussten. Entscheidend war wohl der in der Bonusrunde erarbeitete Heimvorteil in diesen entscheidenden dritten Spielen der Serien.

Kommt es auch im Titel-Duell zu einer "Alles oder Nichts"-Partie, kämen die Vorarlberger in diesen Genuss. Mit diesem Vorteil hat die Truppe von Coach Petr Hrachovec gute Erfahrungen. Sowohl 2013, 2014 als auch 2017 war die Ländle-Truppe mit diesem Bonus in die Entscheidung gegangen und erledigte die Aufgabe vor fünf und vier Jahren auch im dritten Final-Match. Im Vorjahr machten die Harder schon in Spiel zwei in der Wiener Hollgasse den Sack zu. Sollte Hard wieder zuschlagen, würden mit dann sieben Titeln nur zwei auf Rekordmeister Bregenz fehlen. Die Fivers halten bei zwei. "Ich erwarte mir ein enges Spiel und rechne damit, dass die Finalserie über fünf Spiele andauert", sagte Hrachovec vor dem Auftakt am Freitag (17.50 Uhr, live ORF Sport+) in Hard. Der Coach muss zum Serienbeginn auf Kapitän Dominik Schmid verzichten. Dieser erlitt am Sonntag in der zweiten Westwien-Partie einen Bänderriss im Sprunggelenk. Hrachovec: "Die Fivers verfügen über eine gute Mischung von erfahrenen und jungen Spielern. Sie spielen einen guten Handball mit System." Trotz des Siegs in regulärer Spielzeit waren die Fivers noch näher am Out als Hard. Den Wienern gelang es aber in der Schlussphase, einen Fünftore-Rückstand gegen Krems umzudrehen. "In den letzten 15, 20 Minuten war Feuer drin, jeder hat für jeden gekämpft", sagte Ivan Martinovic. Fivers-Coach Peter Eckl blickte sofort auf die nächste, wohl noch schwierigere Aufgabe: "Jetzt erwarten wir eine lange Serie, da wird es auf die Reserven ankommen." Nach bisher fünf Saisonduellen der Finalkontrahenten steht es 4:1 für Hard. Die Fivers entschieden nur ihr Hauptrunden-Heimspiel für sich. Der erste Saison-Vergleich war im Supercup, diesem Titel ließen die Harder jenen im Cup folgen.




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Dokument erstellt am 2018-05-17 17:54:48



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