• vom 12.06.2018, 16:34 Uhr

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Alle Kraft in das Rückspiel




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  • Handball-WM-Play-off: Österreich braucht gegen Weißrussland einen Sieg.

Schafft das Team von Patrekur Jóhannesson wieder die WM-Teilnahme? - © afp

Schafft das Team von Patrekur Jóhannesson wieder die WM-Teilnahme? © afp

Wien. Im Heimspiel des Handball-WM-Play-offs gegen Weißrussland muss am Mittwoch (20.15 Uhr/ORF-Sport+) in der Erste-Bank-Arena in Wien-Kagran eine Topleistung der Österreicher her. "Wir werden nochmals alles raushauen und spielen voll auf Sieg", betonte Rückraumspieler Gerald Zeiner vor dem Showdown um das Ticket für die WM im Jänner 2019 in Deutschland/Dänemark. In Minsk erreichten die Österreicher am Wochenende ein 28:28-Unentschieden. Eine weitere Schwächephase wie nach der 25:21-Führung im Hinspiel wird man sich gegen die Weißrussen um Topscorer Barys Pukhouski wohl nicht mehr leisten können. "Im Nachhinein ist es ein wenig schade, wir waren schon mit vier Toren vorne, hätten das vielleicht besser spielen können am Schluss", meinte Zeiner, der aber bekräftigte, dass die Ausgangslage trotzdem gut sei.

Tobias Wagner sprach von einer insgesamt starken Leistung, verwies aber auch auf die fehlende Coolness der jungen Mannschaft in der Schlussphase. Entscheidend seien die Rhythmuswechsel des Gegners und die erfolgreiche Manndeckung gegen Nikola Bilyk gewesen. "Darauf werden wir uns jetzt vorbereiten - und mit dem Heimpublikum im Rücken gewinnen wir am Mittwoch das Spiel", sagte Wagner selbstbewusst.


Mit einem Sieg würde sich die Mannschaft von Teamchef Patrekur Jóhannesson zum sechsten Mal in der 80-jährigen Geschichte für die WM-Endrunde qualifizieren. Seit 2011 war das ÖHB-Team jeweils abwechselnd dabei und zwei Jahre später wieder nicht. Bei der bis dato letzten Teilnahme 2015 in Katar war im Achtelfinale gegen die Gastgeber Endstation.

Der Isländer erwartet im Rückspiel energisch auftretende Gäste. "Wir erwarten uns, dass Weißrussland sehr aggressiv anfangen wird. Sie haben schon oft gezeigt, dass sie auswärts gut spielen. Wir müssen von Anfang an da sein. Unser Spielplan in Minsk war gut. Jeder war da, die Körpersprache hat gestimmt, wir waren eine richtige Einheit auf dem Spielfeld", sagte der 45-Jährige.




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Handball, WM-Play-off

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Dokument erstellt am 2018-06-12 16:40:24


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