• vom 13.06.2018, 22:02 Uhr

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Federer kämpft bei Comeback um die Nummer eins




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    Stuttgart. Nach zweieinhalb Monaten Pause fühlt sich Tennis-Superstar Roger Federer bereit für die Rasensaison. In Stuttgart strebt der 36-jährige Schweizer nicht nur den Turniersieg an, er will French-Open-Dominator Rafael Nadal auch wieder die Spitzenposition in der Weltrangliste entreißen. Mitte Februar war Federer zur ältesten Nummer eins der Profigeschichte geworden.

    Die Ausgangslage könnte spannender kaum sein. Wenn Federer im TC Weissenhof das Endspiel erreicht, verdrängt er Nadal von Platz eins im ATP-Ranking. "Das ist eine Extramotivation", merkte der Gewinner von 20 Grand-Slam-Turnieren an. Ein Selbstläufer werde das aber nicht, auch wenn er in Stuttgart der einzige Spieler aus den Top 15 ist. Bei seinen bisherigen zwei Turnierstarts in der Hauptstadt von Baden-Württemberg scheiterte Federer 2016 im Halbfinale (am späteren Turniersieger Dominic Thiem) und im Vorjahr bereits in seinem Auftaktspiel.


    Federer erinnerte auch daran, dass er von einer langen Pause zurückkommt. "Ich war mehrere Monate weg und muss hier zuerst kleinere Brötchen backen." In typischer Tennisspieler-Manier fügt er hinzu: "Match für Match, Satz für Satz, Game für Game." Zunächst traf Federer am Mittwoch auf den Deutschen Mischa Zverev (ATP-54.), den er in drei Sätzen (3:6, 6:4, 6:2) bezwang. Für den älteren Bruder von Alexander Zverev war es im sechsten Duell mit dem Schweizer die sechste Niederlage. Im Viertelfinale trifft Federer nun auf den Inder Prajnesh Gunneswaran oder den Argentinier Guido Pella.

    Nach seinem frühen Aus am 24. März in Miami verzichtete Federer wie im Vorjahr auf die Sandsaison. Stattdessen machte er Urlaub, absolvierte anschließend ein intensives Konditionstraining, unternahm dann eine Reise nach Afrika für seine Stiftung und gönnte sich noch eine weitere Woche Ferien. "Es hat mir gutgetan, die Ferien waren wunderbar", betonte Federer, dessen volle Konzentration seit einem Monat wieder dem Tennis gilt.




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    Tennis, Roger Federer

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    Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
    Dokument erstellt am 2018-06-13 17:16:34
    Letzte Änderung am 2018-06-13 21:55:20


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