• vom 13.06.2018, 22:26 Uhr

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Update: 13.06.2018, 23:08 Uhr

Handball-WM

Österreichs Handball-Männer fahren zur WM




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    Mit einem Tor von Sebastian Frimmel gingen die Österreicher erstmals in Führung.

    Mit einem Tor von Sebastian Frimmel gingen die Österreicher erstmals in Führung.© apa/Georg Hochmuth Mit einem Tor von Sebastian Frimmel gingen die Österreicher erstmals in Führung.© apa/Georg Hochmuth

    Wien. Mit einem 31:26 (13:16) gegen Weißrussland haben Österreichs Handball-Männer am Mittwoch das Ticket für die WM 2019 gelöst. Nach dem 28:28 im Hinspiel am vergangenen Sonntag lieferten sie den Osteuropäern im Play-off-Rückspiel einen harten Kampf und wendeten nach schwacher erster Hälfte in Wien-Kagran noch das Blatt.

    Zudem machte die Truppe von Trainer Patrekur Johannesson die Revanche für die 26:27-Niederlage bei der EM im vergangenen Jänner perfekt. Nach der EM 2010 im eigenen Land (Platz 9), der WM 2011 in Schweden (18.), der EM 2014 in Dänemark (11.), der WM 2015 in Katar (13.) und der EM 2018 in Kroatien (15.) ist es die sechste Teilnahme an einem Großereignis binnen einer Dekade bzw. die vierte an einer WM nach 1993, 2011 und 2015.

    Die Partie begann für die ÖHB-Auswahl denkbar schlecht. 3:0 lagen die Weißrussen nach 3:40 Minuten in Front. Es war ein Rückstand, von dem sich Rot-Weiß-Rot lange nicht erholte. Im Angriff mühte man sich. Elf Fehlwürfe allein vor der Pause, kein Tor zwischen der 9. und der 18. Minute - Weißrussland hingegen kam bei den meisten seiner Angriffe auch zu einem Treffer.

    Information

    Handball-WM der Herren
    Ort: Deutschland und Dänemark
    Termin: 9. bis 27. Jänner 2019

    An der WM nehmen  24 Mannschaften teil. Automatisch qualifiziert sind Frankreich als Weltmeister 2017 sowie die Gastgeber.

    Das hatten die Gäste vor rund 4000 Zuschauern in der Erste Bank Arena aber auch der heimischen Defensive zu verdanken. Die fand trotz mehrerer Umstellungen kein Rezept, zwischen den Pfosten erwischten zudem Thomas Bauer und Kristian Pilipovic vorerst keinen guten Tag. Dennoch war mit einem Drei-Tore-Minus zur Pause der Aufstieg in Reichweite.

    Angesichts des schnellen 15:16 (33.) bzw. 17:18 (37.) und einer gefestigten rot-weiß-roten Abwehr inklusive erfolgreichem Bauer erwachte nach Wiederbeginn der Optimismus. Die erste Chance auf den Ausgleich ließ man bei 17:18 noch aus, beim 19:19 war dann aber Alexander Hermann zur Stelle (41.). Von da an war Österreich nicht mehr zu bremsen.





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    Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
    Dokument erstellt am 2018-06-13 22:31:20
    Letzte Änderung am 2018-06-13 23:08:56


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