• vom 27.07.2018, 16:13 Uhr

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Update: 27.07.2018, 21:14 Uhr

Tennis

"Mehr kannst du dir als Turnierchef nicht wünschen"




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    Kitzbühel. (apa) Ab Montag heißt es wieder Vorhang auf für Österreichs größtes Tennis-Turnier auf Sand: Die mit 561.345 Euro dotierte Generali Open in Kitzbühel (Auslosung am Samstag, 12 Uhr) haben spätestens im Vorjahr ihre Feuertaufe seit der Wiederbelebung der Veranstaltung 2011 bestanden, als auch ohne Dominic Thiem rund 47.000 Zuschauer nach Kitzbühel kamen. 2018 ist Thiem wieder dabei, der Vorverkauf lief so gut wie schon lange nicht.

    Die Ankündigung von Thiem, sein Heimturnier "unbedingt gewinnen" zu wollen, hat auch Turnierdirektor Alexander Antonitsch gefreut. Bereits zum achten Mal ist der Ex-Weltklassespieler für die sportlichen Belange des Traditionsturniers verantwortlich. "Dominic hat alle Spieler geschlagen, war in Paris zweimal im Semifinale und nun im Finale - und dann sagt er, dass es ihn noch immer wurmt, dass er vor vier Jahren hier das Finale nicht gewonnen hat. Mehr kannst du dir als Turnierdirektor nicht wünschen", sagt Antonitsch. Aus seiner aktiven Zeit weiß Antonitsch nur zu gut, dass ein Heimturnier für die Spieler einen besonderen Stellenwert hat. "Auch in Washington lieben sie ihn, wie er spielt und er als Typ ist, aber wenn er gegen einen Ami spielt, werden sie nicht für ihn ausflippen: Hier ist es ‚Davis Cup light‘ Runde für Runde - das taugt dir als Spieler."


    Großes Publikumsinteresse
    Der French-Open-Finalist und aktuelle Weltranglistenachte, der im Vorjahr zugunsten einer anderen Vorbereitung auf die Hartplatz-1000er-Turniere in Kanada und Cincinnati auf Kitzbühel verzichtet hatte, ist topgesetzt - und ein Publikumsmagnet. "Der Vorverkauf war besser als je zuvor, seit wir das machen", freut sich Antonitsch. Der ehemalige Weltranglisten-40. erinnert sich noch an jenen Turnier-Mittwoch 2016, als man rund 500 Leute wegen des "Ausverkauft"-Schilds wegschicken musste. "Das kann uns heuer wieder passieren", prophezeit Antonitsch. Nicht zuletzt deshalb hat man auch den zweitgrößten Platz, der nach dem früheren Langzeit-Turnierdirektor "Küchenmeister" heißt, auf 1400 Plätze Fassungsvermögen aufgestockt. Das große Stadion fasst 5800 Fans. Unabhängig davon freut sich Antonitsch natürlich auch über die "enorme Dichte" im Feld und klingende Namen wie Gilles Simon, Fernando Verdasco und Philipp Kohlschreiber. Allerdings sagten Gaël Monfils und Richard Gasquet am Freitag verletzungsbedingt ab.

    Thiem verliert in Hamburg
    Unerwartet kam auch die Niederlage von Dominic Thiem im Viertelfinale des Hamburger ATP-Tennisturniers. Der 24-Jährige unterlag am Freitag dem Chilenen Nicolas Jarry in 1:57 Stunden 6:7(5),6:7(7), nachdem er jeweils im Tiebreak vor dem Satzgewinn gestanden war. Dort lag er im ersten Satz bereits 5:2 voran, im zweiten Satz mit 4:1 und 6:3. Thiem wird somit auch in Kitzbühel als Weltranglisten-Achter aufschlagen. Um auf Nummer sieben vorzurücken, hätte er in Hamburg seinen insgesamt elften ATP-Titel holen müssen.




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    Copyright © Wiener Zeitung Online 2019
    Dokument erstellt am 2018-07-27 16:23:11
    Letzte Änderung am 2018-07-27 21:14:10



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