• vom 10.08.2018, 17:06 Uhr

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Das Ziel erreicht, der Traum bleibt




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  • Frank/Abicht gehen als Führende ins Medal Race bei der Segel-WM vor Aarhus.

Aarhus. Das Ziel, ein Nationenticket für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio zu holen, ist erreicht, der Traum, eine WM-Medaille zu holen, lebt für Tanja Frank und Lorena Abicht. Vor dem Medal Race bei den Segel-Weltmeisterschaften vor Aarhus liegen die beiden sogar in Führung und haben damit gute Chancen, sich sogar zu Weltmeisterinnen zu krönen. Schon eine Medaille wäre historisch - wäre es doch die erste für Österreicher in der 49er-fx-Klasse.

Am freien Freitag gönnten sich die beiden einen Tag, um den Kopf frei zu bekommen, sich bestmöglich vorzubereiten, um am Samstag erneut zu attackieren. Bisher klappte das für das Duo, das noch nicht allzu lange gemeinsam segelt, nach Plan. Am Donnerstag bauten sie zunächst mit Platz sieben ihre Gesamtwertung aus, legten danach einen Wettfahrtssieg sowie Rang 16 nach. "Es war wieder ein solider Tag. Wir sind sehr glücklich, dass wir das Nationenticket schon vorzeitig holen konnten. Damit haben wir unser großes Ziel erreicht. Wir haben jetzt eine sehr gute Ausgangsposition für das Medal Race und wollen den Angriffen unserer Konkurrenz standhalten", erklärte Steuerfrau Frank. Die beiden gehen am Samstag mit elf Punkten Vorsprung auf die ersten Verfolger in das Medal Race.


Freilich ist alles, was jetzt kommt, nur eine Etappe zu Olympia. Bei den Spielen in Rio de Janeiro holte Frank im Nacra17 gemeinsam mit Thomas Zajac die einzige rot-weiß-rote Medaille. Ihr damaliger Partner liegt mit Barbara Matz als Elfter ebenfalls auf Kurs Richtung Tokio.




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Dokument erstellt am 2018-08-10 17:14:29


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