• vom 23.08.2018, 19:29 Uhr

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Update: 23.08.2018, 20:04 Uhr

Formel 1

Belgische Gerüchteküche




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  • Im Vorfeld des Grand Prix von Spa wird eifrig um Piloten gefeilscht.

Time to say Goodbye? Kimi Räikkönen könnte seinen Job bei Ferrari verlieren. - © ap/Balogh

Time to say Goodbye? Kimi Räikkönen könnte seinen Job bei Ferrari verlieren. © ap/Balogh

Spa-Francorchamps. Der Fahrermarkt der Formel 1 steuert aktuell auf einen hektischen Sommerschlussverkauf zu. Nach dem Ende der vierwöchigen Pause brodelt in Spa die Gerüchteküche. So steht etwa die Zukunft von Ex-Weltmeister Kimi Räikkönen bei Ferrari wieder einmal in den Sternen. Auch ist offen, auf welche Piloten das vor der Pleite gerettete Team Force India setzen wird.

Etwas mehr Klarheit soll es bereits vor dem 13. Saisonrennen am Sonntag (15.10 Uhr/ORFeins) in Belgien geben. Gestartet worden war das Personal-Domino bereits vor Beginn der Sommerpause mit dem Wechsel von Red-Bull- Pilot Daniel Ricciardo zu Renault. In der Urlaubsphase gab sodann Fernando Alonso bekannt, die Königsklasse mit Saisonende zu verlassen. Klar ist auch: Bei McLaren wird ab der kommenden Saison der Spanier Carlos Sainz seinen Landsmann ersetzen. Indes beförderte Red Bull Pierre Gasly (Fra) vom Schwesterteam Toro Rosso an die Seite von Leadfahrer Max Verstappen. "Diese vergangenen Wochen auf dem Fahrermarkt waren nichts weniger als erstaunlich", verlautete dazu die Formel 1.


Für die nächste Überraschung könnte nun Ferrari sorgen, sollte der bald 39-jährige Räikkönen tatsächlich vom Monegassen Charles Leclerc (20) ersetzt werden. Noch im Frühsommer galt der Tausch als ausgemacht, zumal Leclerc als Teil des Ferrari-Nachwuchsprogramms im unterlegenen Sauber glänzte. Räikkönen blieb gewohnt cool und sammelte mit guten Darbietungen Argumente für eine Vertragsverlängerung.

Dabei könnte der plötzliche Tod von Ferrari-Chef Sergio Marchionne, der als Befürworter einer Räikkönen-Ablöse galt, die Chancen des Finnen auf eine Verlängerung als Edel-Helfer von Sebastian Vettel erhöhen. Die Zeitung "Corriere della Sera" will nun erfahren haben, dass Leclerc von Sauber zum zweiten Ferrari-Motorenkunden Haas transferiert wird. Beim US-Team steht nämlich der Franzose Romain Grosjean vor dem Aus.

Pérez will India treu bleiben
Um seine Zukunft bangen muss ausgerechnet vor seinem Heimspiel auch der Belgier Stoffel Vandoorne. McLaren könnte seinem Toptalent Lando Norris zum Formel-1-Debüt verhelfen. Im freien Training am Freitag (15 Uhr/ORF eins) darf der 18-jährige Brite bereits ins Cockpit. Als weitere Option prüft der Stall dem Vernehmen nach Esteban Ocon. Der Franzose steht derzeit noch in Diensten von Force India. Dort aber ist durch die Fast-Insolvenz und den Wechsel der Besitzer vieles offen. Der Mexikaner Sergio Pérez, der viele Sponsoren-Millionen mitbringt, will bei gesicherten Verhältnissen weiterhin für Force India fahren. Ocon indes könnte dem Noch-Williams-Piloten Lance Stroll weichen müssen. Dessen millionenschwerer Vater steht nämlich an der Spitze der Neo-Geldgeber.




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Dokument erstellt am 2018-08-23 16:26:45
Letzte Änderung am 2018-08-23 20:04:09


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