• vom 26.08.2018, 08:30 Uhr

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Zuversicht im Thiem-Team




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  • Dominic Thiem hat sich rechtzeitig vor den US Open von seiner Erkrankung erholt.


© apa/expa/Johann Groder © apa/expa/Johann Groder

New York. (apa/art) In fünf Turnieren nur drei Siege, das bittere Auftakt-Aus bei seinem Heimturnier in Kitzbühel und dann in Toronto, dazu eine hartnäckige Viruserkrankung, die zur Absage des Turniers in Cincinnati und somit zu wenig Matchpraxis auf Hartplatz führte: Für Dominic Thiem lief es in den Wochen seit seinem erstmaligen Erreichen des French-Open-Finales alles andere als nach Wunsch. Doch im Nachhinein könnte sich die erzwungene Pause als goldrichtig erweisen. Denn rechtzeitig vor dem nächsten und letzten Grand-Slam-Turnier dieses Jahres, den am Montag beginnenden US Open, ist der in der Weltrangliste auf Platz neun zurückgefallene Niederösterreicher nach Angaben seines Trainers Günter Bresnik wieder topfit. Neben einer passablen Auslosung, die ihm zum Auftakt den Bosnier Mirza Bašić beschert, haben vor allem die starken Trainingsleistungen neue Zuversicht ins Thiem-Team gebracht.

Anreise am Samstag
Thiem bereitet sich unter den Argusaugen von Coach Günter Bresnik auf Randall’s Island im Nordosten Manhattans in der Academy von Tennis-Legende John McEnroe vor. Der US-Star war übrigens im Vorfeld auch für eine kleine Einheit ein prominenter Trainingspartner Thiems. Zusätzlich hat sich Thiem unter anderem mit seinem guten Freund Dennis Novak, der am Freitag sein letztes Qualifikationsmatch gewann und in den Hauptbewerb einzog, dem französischen Wien-Sieger Lucas Pouille sowie dem Argentinier Diego Schwartzman für Flushing Meadows eingeschlagen.


Auf der großen Anlage im New Yorker Stadtteil Queens wird Thiem erst am Samstag einrücken. "Wenn du nicht auf den Matchplätzen trainieren kannst, ist es eigentlich sinnlos", erklärte Bresnik gegenüber der Austria Presse Agentur. Die beiden Trainingspartner für Samstag hatte Bresnik schon vor der Auslosung vereinbart: Es sind kurioserweise beides mögliche Gegner Thiems in seinem Tableau-Viertel. Vorjahresfinalist Kevin Anderson wäre der mögliche Achtelfinal-Gegner, in der Runde davor der erste gesetzte Kontrahent Roberto Bautista Agut. Mit beiden kann sich Thiem nun kurz vor Turnierbeginn beschäftigen. Zwar gilt dies für alle Seiten gleichermaßen, dennoch könnte das zusätzliche Training Thiem eher entgegenkommen - denn gegen beide hat der Österreicher eine negative Bilanz.

"Bin heilfroh"
Ungeachtet dessen wirkte Bresnik ob der Entwicklung des zehnfachen Turniersiegers in den vergangenen Tagen sehr erleichtert. "Ich muss ehrlich sagen: Wenn das so bleibt, wie es gestern und heute war, dann bin ich heilfroh." Thiem ist zwei Wochen nach seinem bisher letzten Tour-Einzel, der Niederlage gegen Stefanos Tsitsipas in Toronto, und nach überstandener Erkrankung wieder topfit. "Er macht einen körperlich guten Eindruck. Die Schläge waren richtig schön heute, und auch wie er die Punkte spielt", schwärmte Bresnik.

Dass die fehlende Matchpraxis nicht optimal ist, sei klar, sollte sich aber laut seinem Langzeitcoach nicht allzu negativ auswirken. Mittlerweile sei Thiem schon erfahren mit solchen Situationen. "Er spielt zwei Wochen keinen Punkt und dann spielt er den ersten Satz gleich hervorragend."

Den Erstrundengegner Bašić kennt auch Bresnik nicht so gut. Doch natürlich wissen beide, dass der 27-jährige Weltranglisten-81. in Sofia in diesem Jahr sein erstes ATP-Turnier gewonnen hat. Findet Thiem aber tatsächlich wieder zu seinem normalen Niveau, dann dürfte der Bosnier keine große Hürde für den Weltranglistenneunten sein.

"Die entscheidende Geschichte ist: Wie ist Dominic beieinander? Es ist einfach schön, dass er körperlich keine Einschränkungen hat", sagt Bresnik. "Er macht auf mich, von dem, wie er spielt, einen der besten Eindrücke in letzter Zeit." Es gibt also wieder gute Nachrichten von Österreichs Nummer eins.




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Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2018-08-24 17:23:46
Letzte Änderung am 2018-08-24 19:38:44


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