• vom 31.08.2018, 18:01 Uhr

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Update: 31.08.2018, 21:50 Uhr

Tennis

Auf eins folgt zwei: Nach Halep auch Wozniacki bei US-Open draußen




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  • Tennis: Während bei den Damen die Top-Gesetzten ausgeschieden sind, bleiben bei den Herren die Sensationen bisher aus.

New York. Als man den vierten Tag bei den US-Open in New York schon als einen weiteren ohne große Überraschungen abhaken wollte, geschah es doch noch: Caroline Wozniacki musste sich völlig unerwartet der Ukrainerin Lesia Zurenko mit 4:6, 2:6 beugen. Die als Nummer zwei gesetzte Dänin folgte damit der schon am Montag ausgeschiedenen Weltranglisten-Ersten, Simona Halep, ins Aus.

Für die Australian-Open-Siegerin Wozniacki sind die US-Open eine Hochschaubahn: Zwei Finali (2009, 2014) und drei weitere Semifinali (zuletzt 2016) zeugen davon, dass ihr Flushing Meadows eigentlich liegt. Doch 2015, 2017 und nun 2018 schied sie jeweils in Runde zwei aus. Diesmal wurde ihr die Nummer 36 im WTA-Ranking zum Stolperstein. Mühe hatte aber auch Wimbledon-Siegerin Angelique Kerber, sie erreichte mit viel Anstrengung die dritte Runde. Kerber führte gegen die Schwedin Johanna Larsson schon 6:2, 5:2 und hatte bei 5:3 zwei Matchbälle. Doch die Deutsche brockte sich bei wieder heißen Bedingungen, die zum dritten Mal in Folge das Inkraftsetzen der Hitze-Regel auslösten, eine Verlängerung auf mehr als die doppelte Spielzeit ein. Erst nach 2:24 Stunden, inklusive der zehnminütigen Pause nach Satz zwei, setzte sich die US-Open-Siegerin aus 2016 mit 6:2, 5:7, 6:4 durch.


In die Runde der letzten 32 eingezogen sind auch die Nummern fünf und sechs der Damen. Petra Kvitová aus Tschechien hatte mit der Chinesin Wang Yafan beim 7:5, 6:3 nur im ersten Satz Probleme; und die Französin Caroline Garcia musste gegen Olympiasiegerin Monica Puig aus Puerto Rico über drei Sätze (6:2, 1:6, 6:4) gehen.

Herren-Trio souverän
Bei den Herren blieben indes die großen Sensationen aus. Der vor Turnierbeginn als Favorit neben Rafael Nadal wohl am öftesten genannte Novak Djoković zog mit einem weiteren Satzverlust in Runde drei ein. Der US-Amerikaner Tennys Sandgren, Fans von Dominic Thiem noch schmerzlich in Erinnerung (sein Achtelfinal-Bezwinger in fünf Sets bei den Australian Open 2018), zwang den Wimbledonsieger in einen vierten Satz. Der als Nummer 6 gesetzte Serbe siegte aber nach 2:46 Stunden noch 6:1, 6:3, 6:7 (2), 6:2. "Ich habe in den ersten zweieinhalb Sätzen sehr gut gespielt, dann habe ich grundlos die Konzentration verloren und war ziemlich genervt", gestand Djoković, der nun auf Richard Gasquet (Fra-26) trifft.

Auch Roger Federer ist auf der Jagd nach seinem sechsten US-Open-Titel, dem ersten seit 2008, einen Schritt weiter. Der 37-jährige Schweizer zeigte gegen den Erstrunden-Bezwinger des Österreichers Dennis Novak, Benoît Paire, allerdings nicht sein bestes Tennis. Trotzdem kam er mit 7:5, 6:4, 6:4 in drei Sätzen weiter und trifft nun am Samstag im Drittrunden-Hit auf Nick Kyrgios.

Neben der Nummer zwei steht auch die Nummer vier der Herren in der Runde der letzten 32. Alexander Zverev erreichte im vierten Antreten in New York erstmals die dritte Runde. Nach dem 6:4, 6:4, 6:2 über Nicolas Mahut (Fra) trifft er nun auf seinen Landsmann Philipp Kohlschreiber.

"Endlich fühle ich mich hier wohler. Aber natürlich bin ich noch nicht zufrieden, ich denke schon an mein nächstes Match", konstatierte Zverev, der vielleicht bei den US-Open seinen Major-Durchbruch schaffen könnte. Der 21-jährige Deutsche ist bisher erst einmal in einem Viertelfinale, dieses Jahr bei den French Open, gestanden.

Österreichs Nummer eins kämpfte indes Freitagabend um den Achtelfinaleinzug: Thiem stand (nach Redaktionsschluss) dem US-Amerikaner Taylor Fritz gegenüber.




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Tennis, US-Open

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Dokument erstellt am 2018-08-31 16:47:56
Letzte Änderung am 2018-08-31 21:50:50


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