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Update: 03.09.2018, 07:51 Uhr

Tennis

Thiem steht im Viertelfinale der US Open




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Von Gerald Widhalm aus New York, APA

  • Auch Del Potro und Isner sind eine Runde weiter.

Dominic Thiem steht erstmals im Viertelfinale der US Open.

Dominic Thiem steht erstmals im Viertelfinale der US Open.© APAweb / USA TODAY Sports, Jerry Lai Dominic Thiem steht erstmals im Viertelfinale der US Open.© APAweb / USA TODAY Sports, Jerry Lai

New York. Dominic Thiem mit einem Drei-Satz-Sieg über Vorjahresfinalist Kevin Anderson (RSA-5) und der topgesetzte Superstar Rafael Nadal in vier Sätzen über Nikolos Basilaschwili (GEO) hatten das erste US-Open-Viertelfinale der Herren fixiert. Gefolgt sind ihnen später am ersten Achtelfinaltag in New York der US-Amerikaner John Isner und der Argentinier Juan Martin Del Potro.

Isner: "Die Leute haben mich am Leben gehalten"

John Isner, der 2,08-Meter-Riese aus den USA, musste wie schon in Runde zwei neuerlich über fünf Sätze. Nach 3:08 Stunden hatte die Nummer 11 des Turniers den Kanadier Milos Raonic mit 3:6,6:3,6:4,3:6,6:2 niedergerungen. "Die Leute haben mich am Leben erhalten - es war fantastisch," meinte Isner noch auf dem Platz. Der letzte US-Amerikaner im Herrenbewerb qualifizierte sich damit wie schon 2011 für das Viertelfinale. In Wimbledon hatte er sich heuer erstmals in ein Major-Semifinale gespielt.

Will er auch in seiner Heimat erstmals die Runde der letzten vier erreichen, dann muss er den starken Del Potro bezwingen, gegen den er eine 4:7-Bilanz hat. Del Potro, der in wenigen Wochen 30 wird, feierte gegen Borna Coric aus Kroatien einen sicheren 6:4,6:3,6:1-Sieg. Er kämpft damit um sein zweites Major-Halbfinale in diesem Jahr nach den French Open. Sowohl dort, als auch im Viertelfinale von Wimbledon war er an Nadal gescheitert.


Auch Federer schaffte den Einzug ohne Satzverlust

Del Potro ist ohne Satzverlust in sein sechstes Viertelfinale in Flushing Meadows eingezogen. Ein Kunststück, das ihm am Montag nur Roger Federer nachmachen kann, alle anderen Spieler haben zumindest einen Satz abgegeben. Der Sieger aus Del Potro gegen Isner am Dienstag bekommt es im Halbfinale entweder mit Nadal oder Thiem zu tun.

Bei den Damen liegen Superstar Serena Williams und ihre Landsfrau sowie Titelverteidigerin Sloane Stephens weiter auf Kollisionskurs im Halbfinale: Die sechsfache US-Open-Siegerin Williams setzte sich am Sonntag gegen die Estin Kaia Kanepi nach 1:37 Stunden mit 6:0,4:6,6:3 durch.

Williams: "Das war kein leichtes Match"

"Das war kein leichtes Match", meinte eine erleichterte Williams nach dem Sieg über jene Spielerin, die in der ersten Runde die topgesetzte Rumänin Simona Halep aus dem Bewerb genommen hatte. "Sie weiß, wie man gewinnt. Wir hatten schon einige harte Matches", meinte Williams. Allerdings hatte sie bei ihren vier bisherigen Siegen über Kanepi noch nie über drei Sätze gehen müssen.

Nun hat Williams, die auf ihren 24. Rekord-Major-Titel hofft, den Top-Spot im Damen-Tableau übernommen. Sie trifft am Dienstag auf die als Nummer 8 gesetzte Tschechin und Ex-Nummer 1, Karolina Pliskova. Die US-Open-Finalistin von 2016 (nach wie vor ihr bestes Major-Resultat) besiegte Ashley Barty (AUS-18) sicher 6:4,6:4.

Williams ist auf bestem Weg zu ihrem 24. Grand-Slam-Titel, was die Einstellung des Allzeitrekords von Margaret Court (AUS) bedeuten würde. Doch die 37-jährige US-Amerikanerin will nicht nur ihre Trophäensammlung ausbauen, sie ließ auch durchblicken, dass sie noch einmal Mutter werden möchte. "Wenn Gott es will, wird es zur rechten Zeit passieren. Derzeit möchte ich noch Tennis spielen und meine Zeit mit Olympia (ihrer Tochter) genießen."

Das zweite fixierte Viertelfinale heißt Anastasija Sevastova gegen Stephens. Die Lettin sorgte für eine Fortsetzung des Top-Ten-Exodus bei den Damen. Sevastova besiegte die als Nummer 7 gesetzte Ukrainerin Elina Switolina mit 6:3,1:6,6:0. Stephens marschierte gegen die Belgierin Else Mertens mit 6:3,6:3 weiter. Die 25-jährige Überraschungssiegerin des Vorjahres hat ihren damaligen Lauf u.a. mit dem Endspiel bei den French Open in diesem Jahr bestätigt.

"Sie hat mich vor zwei Wochen geschlagen. Daher wusste ich, dass ich fighten und alles geben muss", stellte Stephens fest. "Ich habe ein solides Match gespielt und kann sehr zufrieden sein." Sie und Pliskova sind die beiden letzten Top-Ten-Spielerinnen im Bewerb.




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Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2018-09-02 18:27:08
Letzte Änderung am 2018-09-03 07:51:58


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