• vom 06.09.2018, 16:08 Uhr

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Halbfinale mit klaren Favoriten




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  • US-Open: Rafael Nadal und Novak Djoković trennt noch ein Sieg vom Traumfinale in Flushing Meadows.

New York. Die Herren-Halbfinale bei den US-Open gehen am Freitag mit zwei Favoriten über die Bühne. Die Head-to-Heads sehen Rafael Nadal gegen Juan Martín del Potro und Novak Djoković gegen Kei Nishikori klar im Vorteil. Chancenlos sind die beiden Herausforderer allerdings keinesfalls. Geht es jedoch nach der Papierform, kommt es am Sonntag zum 53. Duell des heurigen French-Open- mit dem Wimbledon-Sieger.

Nishikori hat gegen den Djoker eine rabenschwarze Bilanz. Die jüngsten 13 von insgesamt 16Aufeinandertreffen der beiden hat der Serbe für sich entschieden. Der bisher einzige Vergleich auf US-Open-Ebene war aber auch der zweite von Nishikoris Erfolgen, im Halbfinale 2014 setzte sich der Japaner 6:4, 1:6, 7:6 (4), 6:3 durch. Während Nishikori nach seiner Finalniederlage vor vier Jahren seinem ersten Major-Titel noch nachläuft, steuert Djoković auf seinen schon 14. zu.


"Ich habe keine tolle Bilanz gegen Novak, aber es war in den letzten Jahren immer ein harter Kampf. Ich war nicht in der Lage, den letzten Schritt zu machen", sagte Nishikori. Heuer passierte das dem 28-Jährigen dreimal, nämlich auf Sand bei den Masters-1000-Turnieren in Madrid und Rom sowie auf Rasen im Wimbledon-Viertelfinale. Im Viertelfinale von New York gelang es dem Asiaten im richtigen Moment, sich neu zu fokussieren und gegen den Kroaten Marin Cilić erfolgreich zu bleiben.

Djoković aber hat einen Lauf. Seit der Niederlage im Juni im Queen’s-Finale gegen Cilić hat er in Wimbledon und beim Masters-1000-Event in Cincinnati den Titel geholt, dazwischen nur im Toronto-Achtelfinale gegen den Griechen Stefanos Tsitsipas verloren. Der größte Gegner des Weltranglisten-Sechsten scheint ohnehin die Hitze und die hohe Luftfeuchtigkeit in New York zu sein. "Das sind von den Bedingungen definitiv die härtesten US-Open der vergangenen zehn Jahre."

Ventilatoren gegen die Hitze?
Der einstige Weltranglisten-Erste bat die Turnierverantwortlichen darum, sich über Lösungen wie Ventilatoren Gedanken zu machen. "Ich persönlich habe noch nie so viel geschwitzt wie hier. Unglaublich", sagte Djoković nach dem gegen den Australier John Millman gewonnenen Viertelfinale. "Ich habe an gar nichts gedacht. Nur daran, wie lange es dauert, bis ich mein Handtuch bekomme und wie ich genug Luft kriege."

Für die Halbfinale sind aber angenehmere Bedingungen vorhergesagt, was auch Nadal und Del Potro freuen wird. Nadal hatte nach dem in der Nacht auf Mittwoch erst nach 2 Uhr Ortszeit beendeten Fünfsatz-Viertelfinale gegen Dominic Thiem klar weniger Erholungszeit als der Argentinier. Der liegt im Head-to-Head mit dem Iberer 5:11 zurück. Seit dem vorjährigen US-Open-Halbfinale trafen die beiden außer in Melbourne bei jedem Major aufeinander - und Nadal siegte bei allen drei Matches. In der Vorschlussrunde von Flushing Meadows hatte diesen Vergleich aber auch Delpo schon einmal gewonnen, nämlich 2009. Wie Nadal im Vorjahr holte er damals den Titel und fixierte damit seinen bis heute größten Erfolg.

Exakt zwei Wochen vor seinem 30. Geburtstag könnte Del Potro am Sonntag seinen zweiten Grand-Slam-Titel folgen lassen. In der Weltrangliste würde der "Turm von Tandil" auch bei einem Finaleinzug auf Rang vier zurückfallen, sollte Djoković den Titel holen.

Dominic Thiem rückt nur dann nicht von Position neun auf acht vor, wenn Nishikori sein Titeldebüt auf Major-Ebene fixiert. Der Japaner kam übrigens heuer nach einer Pause wegen einer Handgelenksblessur über Challenger-Niveau zurück an die Spitze.




Schlagwörter

Tennis, US-Open, Halbfinale

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Dokument erstellt am 2018-09-06 16:17:57


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