Die Aussicht auf Impfstoffe gegen das Coronavirus im kommenden Jahr ist für die Gouverneurin der Präfektur Tokio mit Blick auf die Olympischen Spiele im Sommer "ein Lichtblick". Wie Yuriko Koike am Montag sagte, werde Tokio "alles tun, was nötig ist", um die wegen der Corona-Pandemie auf 2021 verlegten Sommerspiele erfolgreich zu veranstalten.

"Ein paar Impfstoffe werden jetzt verteilt und kommen tatsächlich zum Einsatz", sagte die 68-Jährige. "Es ist ein Hoffnungsschimmer." Japans Regierung habe gesagt, dass sie bis zum Juni genügend Impfstoffe für alle Bürger bereitstellen werde. Die Tokio-Spiele beginnen am 23. Juli und enden am 8. August. Das IOC hatte bereits davor erklärt, man werde Impfprogramme für Sportler und Zuschauer unterstützen, es werde allerdings keine Verpflichtung geben.

Bis Sonntag wurden in Japan 179.653 Covid-19-Infektionen und 2.585 -Todesfälle gemeldet. Tokio, wo in der vergangenen Woche täglich mehr als 600 Fälle auftraten, meldete am Montag 305 neue Fälle. Wie Koike sagte, liege es in der Verantwortung der Zentralregierung, die Gesundheit und Sicherheit der Bürger zu schützen, aber es gebe eine Wahrnehmungslücke zwischen ihr und der Regierung in Tokio. "Deshalb tue ich alles, was ich kann, um die Gesundheit und das Leben der Bewohner in Tokio zu schützen", betonte Koike. (apa/dpa)