Langläuferin Teresa Stadlober, Alpinskiläuferin Katharina Gallhuber und Bobpilotin Katrin Beierl treten die Reise zu den Olympischen Spielen in Peking am heutigen Freitag nicht wie geplant im Charterflug des Österreichischen Olympischen Komitees an. Bei der frisch von Covid-19 genesenen Beierl waren die Ct-Werte zuletzt noch zu schwankend, bei Stadlober und Gallhuber müssen die letzten Testergebnisse noch im Detail evaluiert werden, teilte das ÖOC mit.

"Vorsicht ist oberste Prämisse, gerade bei einem Charterflug, wo wir 46 Aktive und knapp 100 Betreuerinnen und Betreuer mit an Bord haben", wird ÖOC-Chef-de-Mission Christoph Sieber in einer Aussendung zitiert.

"Wir prüfen jeden einzelnen Fall sehr genau und treffen dann in Absprache mit den betroffenen Athletinnen möglichst individuell angepasste Entscheidungen. Katrin Beierl ist frisch genesen, ihre CT-Werte der letzten Tage waren aber noch zu schwankend, um sie ruhigen Gewissens nach China reisen zu lassen. Das Risiko, dass sie in Quarantäne müsste, wäre aktuell noch zu groß. Diese Erfahrung möchten wir ihr gerne ersparen", sagte ÖOC-Chefarzt Bernhard Unterkofler. Bei Stadlober und Gallhuber müsse man die letzten Testergebnisse noch im Detail evaluieren, um endgültig Klarheit zu haben.

In Tokio wurde die Vorsicht belohnt

Erst dann kann eine Entscheidung getroffen werden, wann das Trio nachfliegen kann. "Wir haben schon bei den Sommerspielen in Tokio im Vorfeld sehr strenge Kontrollen und Richtlinien angewendet. Auch da mussten Flüge von Athletinnen und Athleten verschoben werden. Aber diese Vorsicht wurde im Nachhinein belohnt. In Japan hatten wir fünf Wochen lang keinen einzigen Corona-Fall", erklärte ÖOC-Generalsekretär Peter Mennel.

Eng werden könnte es für Stadlober mit dem Einsatz für den ersten Bewerb, der am 5. Februar mit dem Skiathlon auf dem Programm steht. Der Slalom von Gallhuber findet am 9. Februar statt, Beierl hat ihren ersten Auftritt im Monobob-Rennen am 13.