Buenos Aires. Die österreichischen Teilnehmer haben in Buenos Aires bei der dritten Auflage mit elf Medaillen die bisher beste Ausbeute bei Sommer-Jugendspielen erreicht. Dementsprechend positiv fiel das Resümee von ÖOC-Präsident Karl Stoss aus, der sich über eine Goldene durch Kletterin Sandra Lettner, eine Silberne durch das Rad-Duo Laura Stigger/Hannah Streicher und gleich neun Mal Bronze freuen durfte.

Tokio und Paris kommen

"Wir sind super happy, haben in Buenos Aires mehr Medaillen gewonnen als bei den Spielen in Singapur 2010 und Nanjing 2014 zusammen", betonte Stoss. Der Chef des Österreichischen Olympischen Komitees (ÖOC) wies außerdem darauf hin, dass das für eine Wintersportnation nicht selbstverständlich sei. "Ich bin überzeugt, dass wir rund ein Drittel der Nachwuchs-Athleten bei den traditionellen Spielen 2020 in Tokio und/oder 2024 in Paris wiedersehen werden", sagte Stoss.

Die Großveranstaltung in der argentinischen Hauptstadt mit rund 4000 Teilnehmern im Teenager-Alter aus 206 Nationen ging am Donnerstag mit einer Schlussfeier zu Ende. Lettner wurde als Österreichs Fahnenträgerin auserkoren. In Singapur 2010 haben Österreichs Aktive zwei Gold- und vier Bronzemedaillen geholt, 2014 in Nanjing eine Gold- und zwei Bronzemedaillen.

Die neun rot-weiß-roten Bronzemedaillen von Buenos Aires holten Benny Wizani (Trampolin), Ingeborg Grünwald (Weitsprung), Marlene Kahler (400 beziehungsweise 800 Meter Kraul/Schwimmen), Anna Thurner (Breakdance), Emma Spitz (Golf), Laura Lammer (Klettern), Daniel Leutgeb (Judo Einzel und Mixed).