Pyeongchang. Die Olympischen und Paralympischen Spiele werden bis mindestens 2032 am selben Ort stattfinden. Diese Übereinkunft unterzeichneten der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), Thomas Bach, und sein Kollege Andrew Parsons vom Internationalen Paralympischen Komitee (IPC) am ersten Wettkampftag der Winter-Paralympics in Pyeongchang.

Die bisherige Vereinbarung war bis einschließlich der Sommerspiele 2020 in Tokio gelaufen. Sommerspiele hatten seit 1988 in Seoul am selben Ort stattgefunden, Winterspiele seit 1992 in Albertville. "Das ist ein historischer Schritt in unserer Beziehung", sagte Bach am Samstag. "Diese langfristige Zusammenarbeit war eines der Ziele der Olympischen Agenda 2020. Deshalb sind wir sehr, sehr froh, sie erzielt zu haben." Man wolle in Zukunft Synergien besser nutzen. "Und das wollen wir ab heute leben und kein Potenzial verschenken", erklärte Bach.

"Eine langfristige Partnerschaft mit dem IOC war mein oberstes Ziel nach meiner Wahl", erklärte der im vergangenen September zum IPC-Präsidenten aufgestiegene Parsons. "Von dieser Partnerschaft wird die gesamte paralympische Bewegung profitieren. Und es freut mich besonders, dass wir sie in Südkorea erzielt haben. Jenem Land, in dem vor 30 Jahren Olympia und Paralympics zusammenfanden."