• vom 03.12.2018, 14:19 Uhr

Ski

Update: 03.12.2018, 14:49 Uhr

Ski alpin

Positive Bilanz mit zwei Wermutstropfen




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    NIcole Schmidhofer in Lake Louise.

    NIcole Schmidhofer in Lake Louise.© APAweb, afp, Mark Ralston NIcole Schmidhofer in Lake Louise.© APAweb, afp, Mark Ralston

    Beaver Creek/Lake Louise. Gegen Mikaela Shiffrin und Stefan Luitz war an diesem Sonntag nichts zu holen: Während die US-Amerikanerin sich mit ihrem ersten Super-G-Sieg in die illustre, nunmehr siebenköpfige Riege an Läuferinnen eintrug, die Weltcup-Siege in allen Disziplinen auf ihrem Konto haben, war der Riesentorlauf-Erfolg des Deutschen in seinem zweiten Rennen nach einem Kreuzbandriss nicht minder bemerkenswert. Doch auch wenn es in den letzten Rennen der Nordamerika-Tournee nicht ganz nach Wunsch für die Österreicher gelaufen ist, fiel deren Bilanz - mit leichten Abstrichen - ebenfalls positiv aus: Marcel Hirscher fehlten nur 14 Hundertstel auf seinen 60. Weltcupsieg, Ramona Siebenhofer nur ein Hundertstel auf einen Stockerlplatz.

    Insgesamt haben die Fahrer und Fahrerinnen des ÖSV bei den Nordamerika-Rennen erstmals seit 2003 vier Siege geholt: Nicole Schmidhofer hatte ihrem ersten Weltcupsieg nach nur einem Tag den zweiten folgen lassen und so das Abfahrtsdouble in Lake Louise geholt, Max Franz bestätigte seinen Abfahrtssieg von Lake Louise mit dem Super-G-Erfolg in Beaver Creek und kehrt sogar als Weltcupführender nach Europa zurück. Insgesamt kamen die ÖSV-Asse in den zehn Übersee-Rennen auf acht Stockerlplätze.


    "Im Großen und Ganzen war ich mit der Mannschaft hier sehr zufrieden", sagte Herren-Rennsportleiter Andreas Puelacher. Die größten Wermutstropfen für ihn waren aber, dass es auch mit der starken Speed-Truppe in Beaver Creek keinen Stockerplatz in der Abfahrt gab und im Riesentorlauf außer Hirscher niemand reüssieren konnte. "Wir sind allgemein mit technischen Fehlern ausgeschieden. Das gefällt mir gar nicht." Man müsse genauer und präziser Ski fahren. "Wir wollen im Riesentorlauf eine ebenso kompakte Mannschaft herbringen, wie wir sie auch in allen anderen Disziplinen haben", sagte Puelacher über die nächsten Ziele. Schon am Samstag gibt es die Möglichkeit zur Revanche: Die Herren bestreiten einen weiteren Riesentorlauf in Val d’Isère (am Sonntag folgt ein Slalom), bei den Damen stehen in St. Moritz ein Super G sowie ein Parallel-Slalom auf dem Programm.




    Schlagwörter

    Ski alpin, Ski-Weltcup

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    Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
    Dokument erstellt am 2018-12-03 14:31:34
    Letzte Änderung am 2018-12-03 14:49:48



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