Laax. Snowboard-Olympiasiegerin Anna Gasser hat sich am Donnerstag beim Slopestyle-Weltcup in Laax bei einem Sturz eine neuerliche Sprunggelenksverletzung zugezogen. Der Schweregrad der Verletzung war laut ÖSV-Angaben zunächst noch ungeklärt, die Kärntnerin befand sich da auf dem Weg nach Innsbruck zu einer genauen ärztlichen Untersuchung.

Gasser kam in Laax im ersten Halbfinallauf beim letzten Sprung zu Sturz. Die 27-Jährige hatte sich auch schon im Vorjahr kurz nach ihrem Olympiasieg in Pyeongchang im Big Air an beiden Knöcheln verletzt. Zunächst riss sie sich beim Training am Kreischberg das Syndesmoseband im rechten Knöchel, im Mai folgte bei den X-Games in Oslo ein Innenbandriss im linken Sprunggelenk.

Vergangene Woche hatte die zweimalige Sportlerin des Jahres am Kreischberg nur hauchdünn den Heimsieg verpasst - im Slopestyle-Bewerb musste sie sich der Japanerin Miyabi Onitsuka geschlagen geben. Ob die in Hochform befindliche Gasser nach dem Sturz nun beim am 31. Jänner beginnenden Saison-Highlight, der Snowboard-WM in Park City/Solitude in Utah, teilnehmen kann, war zumindest fraglich.

Laureus-Nominierung

Zumindest eine gute Nachricht gab es für die Kärntnerin am Donnerstag: Sie ist so wie im Vorjahr für den Laureus World Sports Award nominiert worden. Die Olympiasiegerin ist eine von sechs Kandidaten in der Kategorie Actionsportler. Die Vergabe der prestigeträchtigen Auszeichnung erfolgt am 18. Februar in Monaco.