• vom 29.01.2019, 22:21 Uhr

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Ein Feuerwerk auf der Planai




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  • Marcel Hirscher meldet sich mit zwei Laufbestzeiten eindrucksvoll auf dem ersten Platz zurück.

Ab ins Fahnenmeer: Marcel Hirscher lässt sich von der Atmosphäre nicht aus der Ruhe bringen und siegt in imposanter Manier. - © apa/Scheriau

Ab ins Fahnenmeer: Marcel Hirscher lässt sich von der Atmosphäre nicht aus der Ruhe bringen und siegt in imposanter Manier. © apa/Scheriau

Schladming. (art) "Hier auf diesem Berg", philosophierte Marcel Hirscher vor dem Nachtslalom in Schladming, "spürt man eine besondere Energie. Der Berg brennt." Doch letztlich war es einer, dessen Energie die rund 50.000 Zuschauer am meisten spürten, einer, der besonders brannte bei diesem Rennen. Sein Name? Richtig - Marcel Hirscher. Als der Salzburger, der zuletzt offiziell mit seinen skifahrerischen Leistungen und inoffiziell wohl auch mit dem Material gehadert hatte, mit Startnummer sechs nach dem ersten Durchgang abschwang, hatte er genau eine Sekunde Vorsprung auf den bis dahin führenden Alexis Pinturault. Nachdem alle Fahrer den ersten Lauf beendet hatten - unter anderem Manuel Feller sowie Wengen- und Kitzbühel-Sieger Clement Noël nach Ausfällen unfreiwilligerweise neben der Strecke - war es ein Polster von satten 99 Hundertstelsekunden, mit dem Hirscher auf den ersten Verfolger, den Schweizer Daniel Yule, ins Finale ging.

Es sollte nicht nur reichen - es sollte nur der Beginn einer Hirscher’schen Machtdemonstration wie zu besten (Slalom-)Zeiten sein. Denn im zweiten Durchgang, der unter anderem dem dreifachen Schladming-Sieger Henrik Kristoffersen zum Verhängnis wurde, schaltete der siebenfache Gesamtweltcupsieger alles andere als zurück, legte vielmehr noch einen Gang zu. 1,21 Sekunden lautete schließlich der Vorsprung auf Pinturault, mehr als eineinhalb Sekunden auf Yule, die beide abermals ihre Anwärterschaft auf eine WM-Medaille untermauerten. Doch auch andere Österreicher konnten sich freuen: Marco Schwarz stieß im zweiten Durchgang auf Rang fünf vor, Marc Digruber und Christian Hirschbühl klassierten sich als Siebenter beziehungsweise Zehnter in den Top Ten.


Am meisten konnte sich freilich Hirscher im Schein des Flutlichts und der Bengalen sonnen. "Es macht einfach wieder Spaß", sagte er unter dem Jubel der Fans, zu denen sich unter anderem Bundespräsident Alexander Van der Bellen gesellt hatte. Eine Kleinigkeit beim Testen in Annaberg habe den Umschwung gebracht. "Da geht es nicht einmal um einen Zentimeter, aber er kann die Welt bedeuten. Jetzt habe ich wieder die Sicherheit, ein gutes Gefühl und den Mut zum Risiko", sagte Hirscher. In Richtung WM heißt das, ein weiteres Feuerwerk dürfte in Planung sein.




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Dokument erstellt am 2019-01-29 22:32:42



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