Nicole Schmidhofer - © afp/Ralston
Nicole Schmidhofer - © afp/Ralston

Rosa Khutor/Kvitfjell. (art/apa) Die Absage der Damen-Abfahrt in Rosa Khutor hat für Österreichs Skisport auch positive Auswirkungen: Weil nur noch ein Rennen in dieser Disziplin ausgetragen wird - am Samstag und Sonntag werden nun zwei Super-G gefahren (8.30 Uhr), weil das für die Abfahrt nötig gewesene Training nicht stattfinden konnte -, kann die Führende Nicole Schmidhofer nur noch von ihrer derzeit 90 Punkte zurückliegenden Teamkollegin Ramona Siebenhofer eingeholt werden. Damit steht fest, dass die größte kleine Kristallkugel erstmals seit Renate Götschls Triumph 2007 an eine Österreicherin gehen wird.

Schmidhofer, die beim Finale selbst bei einem Sieg Siebenhofers nur in die Top 15 kommen muss, um den Sieg sicher zu haben, will Gratulationen noch nicht annehmen. "Es schaut gut aus. Aber ich war noch nie in Soldeu, Ramona hat dort schon Europacuprennen gewonnen. Ihr liegt die Strecke", warnt sie. Vorerst konzentriert sie sich auf den Super-G. In dieser Disziplin ist sie mit 47 Punkten Rückstand auf die führende, in Sotschi aber fehlende Mikaela Shiffrin Dritte und hat ebenfalls noch Kugelchancen. "Natürlich ist der Super-G für mich das Wichtigere, weil Mikaela nicht hier ist. Es wäre eine Möglichkeit, Punkte aufzuholen und auch dort um die Kugel mitzufahren." Shiffrin könnte es verschmerzen: Im Gesamtweltcup hat sie die Kugel schon jetzt sicher.