Gregor Schlierenzauner hat am Samstag um nur 0,4 Punkte seine erste Stockerlplatzierung seit fünf Jahren verpasst. Nutznießer war Philipp Aschenwald, der bei wechselnden Bedingungen in Nischnij Tagil in Russland auf den dritten Platz sprang. Der Sieg ging an den Japaner Yukiya Sato, der seinen ersten Erfolg im Weltcup feierte, vor Karl Geiger aus Deutschland.

Mit Bestweite im zweiten Durchgang von 133,5 Metern sprang Schlierenzauer von Rang 10 noch auf den vierten Platz, Aschenwald konnte sich als Dritter nach dem ersten Sprung knapp vor Schlierenzauer behaupten, musste sich aber seinerseits Sato und Geiger geschlagen geben. Schlierenzauers letzter Podestplatz bei einem Einzelspringen im Weltcup im Jahr 2014 war ebenfalls Nischnij Tagil.

Platz zwei und drei für ÖSV-Damen in Lillehammer

Mit Stefan Kraft auf Platz sieben und Jan Hörl als 15. war das Ergebnis der Österreicher insgesamt sehr positiv. Der im Weltcup führende Norweger Daniel-Andre Tande kam in Russland nicht über den mit Michael Hayböck geteilten 21. Platz hinaus.

Auch die in Lillehammer springenden ÖSV-Damen setzten sich am Samstag gut in Szene. Nur Weltcup-Titelverteidigerin Maren Lundby überflügelte beim Saisonauftakt der Skispringerinnen die beiden Österreicherinnen Eva Pinkelnig und Chiara Hölzl. Mit Weiten von 138 und 135 Metern oder 24,4 Punkten Vorsprung verwies die Dominatorin des Vorjahres das ÖSV-Duo deutlich auf die Plätze. Vor Heimpublikum feierte die 25-jährige Lundby ihren 26. Weltcuperfolg.