Der Italienische Wintersportverband (FISI) hat das für 18. bis 22. März angesetzte Finale des alpinen Ski-Weltcups in Cortina d'Ampezzo wegen der Ausbreitung des Coronavirus abgesagt. Es wäre dies auch die Generalprobe für die Weltmeisterschaften 2021 gewesen. Der Weltcup geht damit nächste Woche für die Damen mit drei Rennen in Aare und die Herren mit zwei in Kranjska Gora zu Ende.

Mit der Finalabsage steht damit fest, dass bei den Herren die Abfahrtskugel bereits vor dem Rennen in Kvitfjell fix an den Schweizer Beat Feuz geht, im Super-G, Riesentorlauf und Slalom ist bei nun noch je einem Bewerb alles offen.

Bei den Damen gehört die Super-G-Kugel der Schweizerin Corinne Suter, womit sie als erste Dame nach Lindsey Vonn 2015 das Speed-Double holt. Im Riesentorlauf, Slalom und Parallel sind die Entscheidungen offen und fallen in Aare.

Kugelübergabe noch offen

Der Internationale Ski-Verband (FIS) bestätigte am Freitagabend die Absage des Weltcup-Saisonfinales in Cortina d'Ampezzo. Ein Hauptgrund, der zur Absage geführt hat, seien die mittlerweile von mehreren Nationen verhängten Reisebeschränkungen, die wohl die Teilnahme mehrerer Athleten am Finale unmöglich gemacht hätten, hieß es in einer FIS-Mitteilung.

Wann und wo die Kristallkugeln an die siegreichen Athleten übergeben werden sollen, will der Verband zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgeben.