Die Polen haben auch am Sonntag den Sommer-Grand-Prix der Skispringer in Wisla dominiert. Nach dem Vierfachsieg vom Vortag gewann neuerlich Dawid Kubacki, diesmal vor zwei Landsleuten, nämlich Kamil Stoch und Piotr Zyla. Die Österreicher steigerten sich mannschaftlich und holten drei Top-Ten-Plätze. Bester ÖSV-Mann war wie am Samstag Philipp Aschenwald als Sechster.

Daniel Huber (8.) und David Haagen (10.) zeugten von einer Steigerung der Truppe von Neo-Cheftrainer Andreas Widhölzl. Jan Hörl wurde 16., Gregor Schlierenzauer war als 21. (am Vortag 26.) von der Spitze wieder weit entfernt. Peter Resinger und Clemens Leitner waren als 32. und 33. im Finale nicht mehr dabei.

Damit ist der Sommer-GP 2020 nach nur zwei Bewerben auch schon wieder Geschichte. Sämtliche andere Bewerbe waren wegen der Coronavirus-Pandemie gestrichen worden. Gesamtweltcupsieger Stefan Kraft (Rückenprobleme) und Michael Hayböck waren nicht am Start. (apa)