Auch ohne den positiv auf Corona getesteten Marco Schwarz ist die Hoffnung auf die eine oder andere Finalqualifikation der heimischen Herren-Skimannschaft beim Parallelrennen am Freitag in Lech/ Zürs groß (10 Uhr Qualifikation/ 17.50 Finale/ORF 1). Nur 16 Athleten sind mit dabei, Roland Leitinger war vergangene Saison in der Disziplin in Alta Badia Dritter.

Dass der Spitzensport während des Lockdown stattfinden darf, ist nicht selbstverständlich. Dementsprechend hoch sind die Hygiene- und Präventionsvorschriften, zumal aus dem Herren-Tross neben Schwarz auch die Schweizer Loic Meillard, Marco Odermatt und Justin Murisier sowie der Südtiroler Manfred Mölgg mit dem Virus infiziert sind. Alexis Pinturault war im Frühjahr erkrankt, Aleksander Aamodt Kilde Ende Oktober. Für Rennsportchef Andreas Puelacher ist das ein vertretbarer Kollateralschaden. "Man muss in Kauf nehmen, dass wer fehlt, so bitter das ist. Aber ich finde, dass der Sport weiter durchgeführt werden sollte, soweit das gesundheitlich vertretbar ist", meinte er zur Austria Presse Agentur. Immerhin wusste er von Schwarz zu berichten, dass der Krankheitsverlauf mild sei, außer Halskratzen verspürte der Kärntner keine Symptome.

Aus rein sportlicher Sicht wartet am Freitag das neben der WM einzige Parallelrennen der Saison. Das ÖSV-Aufgebot stellen Michael Matt, Matthias Mayer, Roland Leitinger, Vincent Kriechmayr, Fabio Gstrein, Christian Hirschbühl, Adrian Pertl, Dominik Raschner.