Mario Stecher hatte ihn schon vor dem Weltcup-Auftakt in Ruka mit Vorschusslorbeeren bedacht, von der Couch aus durfte der wegen Corona-Fällen im Skispringerteam in Selbstisolation befindliche sportliche Leiter des österreichischen Skiverbandes diese dann bestätigt sehen: Johannes Lamparter, Nachwuchstalent in der nordischen Kombination, sorgte gleich beim ersten Bewerb für den ersten Stockerlplatz.

Der erst 19-jährige Tiroler, der nach dem Springen geführt hatte, musste sich nur dem norwegischen Seriensieger der Vorsaison Jarl Magnus Riiber geschlagen geben. Der Routinier hatte im Finish nur 1,2 Sekunden Vorsprung auf Lamparter.

Erfreulich war auch der siebente Rang von Mario Seidl (+47,3 Sek.) bei seinem Comeback nach einjähriger Verletzungspause. Lukas Greiderer verpasste als Elfter knapp die Top Ten, Franz-Josef Rehrl kam als 13. als vierter ÖSV-Mann in die Top 15. (art/apa)