Nach dem Rücktritt von Karl Schmidhofer als ÖSV-Präsident werden bei der Suche nach seinem Nachfolger oder der Nachfolgerin nächste Woche erste Weichen gestellt. Wie die Austria Presse-Agentur erfuhr, hat der österreichische Skiverband für Mittwoch, 13. Oktober, in Salzburg eine Präsidentenkonferenz einberufen.

In diesem Gremium wird entschieden, wie der Fahrplan bis zur Kür der neuen Verbandsspitze aussehen wird. Interimistisch hat aktuell Vizepräsidentin Roswitha Stadlober die Leitung inne.

Wie lange die ehemalige Alpin-Rennläuferin das tun soll, ist eine der Fragen, die bei der Präsidentenkonferenz mit allen Länderchefs geklärt sein sollen. Stadlober könnte bis zur nächsten Länderkonferenz im Juni 2022 weitermachen, oder es werden relativ kurzfristig Neuwahlen angesetzt. Bei diesen könnte die 58-Jährige auch selbst als Kandidatin antreten.

Stadlober hatte das Amt bisher nicht angestrebt, nachdem sie aber vergangene Woche von Schmidhofer gebeten wurde, für ihn einzuspringen, da der Steirer seine Funktion nach nur hundert Tagen aus familiären Gründen zurückgelegt hatte, wollte sie nichts mehr ausschließen. Für Kampf sei sie aber nicht zu haben, betonte die frühere Weltklasse-Slalomläuferin und Mutter von Langläuferin Teresa Stadlober. "Wir wollen alle das Gleiche." (apa/red)