Ski-Ass Marco Schwarz muss nach einen Trainingsunfall wochenlang pausieren. Der 26-jährige Kärntner fädelte am Mittwoch bei einem Slalomtraining auf der Resterhöhe bei Mittersill mit dem linken Ski ein und zog sich dabei einen Einriss des vorderen Syndesmosebandes im linken Sprunggelenk zu. Das gab der ÖSV nach einer MRT-Untersuchung in Kitzbühel bekannt.

Schwarz, in der vergangenen Saison des alpinen Ski-Weltcups Weltmeister in der Kombination und Gewinner des Slalom-Weltcups, muss nicht operiert werden. "Wenn die Therapie ohne Probleme verläuft, kann er vermutlich in sechs Wochen wieder in das Skitraining zurückkehren", sagte Thomas Gstrein, der behandelnde Arzt.

Der Ski-Weltcup geht am 14. November mit einem Parallelrennen in Lech/Zürs weiter, danach folgen ohnehin die Speed-Rennen in Nordamerika.

"Das ist Glück im Unglück", befand Schwarz angesichts des möglichen Wiedereinstiegs ins Training Mitte Dezember. "Ich habe eingefädelt und dann hat es mir den Ski gefressen. Das ist blöd gelaufen. Jetzt werde ich gleich mit der Rehabilitation beginnen und schauen, dass ich so rasch wie möglich in den Skizirkus zurückkehren kann."

Bis Jahresende stehen "nur" drei Riesentorläufe und zwei Slaloms (Val d'Isere, Madonna di Campiglio) auf dem Programm. Der Formaufbau und die Vorbereitung auf die ab 3. Februar beginnenden Olympischen Spiele in Peking sind aber klarerweise arg betroffen. Bereits zuvor hat die Lieblingsdisziplin des Slalom-Weltcupsiegers der Vorsaison Hochkonjunktur: Von 5. bis 25. Jänner stehen fünf Weltcup-Slaloms auf dem Programm. (apa)