Es ist fast ein verspätetes Weihnachtsmärchen für Katharina Liensberger und das ÖSV-Slalom-Team der Damen: Lange musste dieses auf einen Stockerlplatz warten, nun hat es beim Heimrennen in Lienz geklappt - und das ausgerechnet für eine Frau, die quasi direkt aus der Quarantäne gekommen ist. Liensberger landete 51 Hundertstelsekunden hinter Siegerin Petra Vlhova, Dritte wurde Michele Gisin. 

"Ich bin megahappy", sagte Liensberger. Nach der schwierigen Zeit, in der sie zuletzt wegen einer Corona-Infektion in Isolation war und um ihren Start beim Heimrennen gebangt hatte, habe sie "versucht, mit Herz, mit Spaß Ski zu fahren - und das ist geglückt", strahlte die Vorarlbergerin im ORF-Interview.

Dasselbe galt auch für Katharina Truppe, die nach Platz neun am Vortag im Riesentorlauf mit Rang vier und Laufbestzeit im zweiten Durchgang einen weiteren Schritt nach vorne machte. "Das ist sehr gut fürs Herz", sagte die Kärntnerin. "Ich weiß, dass ich schnell Skifahren kann und nehme den vierten Platz gerne", sagte Truppe, die sich vor Wendy Holdener und Katharina Gallhuber, einer weiteren Österreicherin, platzierte.(red)