Skisprung-Titelverteidiger Kamil Stoch hat sich rund drei Wochen vor den Olympischen Spielen am Knöchel verletzt und muss um sein Antreten in Peking bangen. Seine Heimbewerbe in Zakopane am Wochenende wird der ohnehin formschwache Pole ebenso wie Stefan Kraft sicher verpassen.

"Ich habe mich aufgewärmt und war eine Sekunde unaufmerksam. Ich weiß gar nicht, wie ich es beschreiben soll, und dann kam der Schmerz. Der Knöchel ist angeschwollen und verfärbte sich", erläuterte Stoch auf Facebook und berichtete von einem Kapselriss.

Schon vor der Verletzung im Training durchlief Stoch, der 2014 und 2018 Olympia-Gold geholt hatte, eine schwere Phase. Bei der Vierschanzentournee war der Titelverteidiger chancenlos und stieg vorzeitig aus.

Österreicher wollen nachlegen

Besser lief es indessen zuletzt für die Österreicher, die am Wochenende ohne Kraft, der sich nach der verkorksten Vierschanzentournee im Training auf Formsuche begibt, nachlegen wollen. Im jüngsten Einzel in Bischofshofen gab es nur kurz nach Daniel Hubers Tagessieg bei der Vierschanzentournee einen dritten Platz durch Jan Hörl, die Halbzeitführung und letztlich den fünften Rang für Philipp Aschenwald sowie den sechsten für Huber. Im Teamspringen tags darauf gewann die ÖSV-Equipe, die schon den ersten Mannschaftsbewerb der Saison für sich entschieden hatte. In Zakopane stehen am Samstag ein weiteres Teamspringen und am Sonntag eine Einzelkonkurrenz auf dem Programm. (apa/red)