Das erste Abfahrtstraining in Kitzbühel wartete mit einer unerwarteten Attraktion auf: Ex-Ski-Star Marcel Hirscher verkündete eine Stunde vor dem Training, sich als Vorläufer über die legendäre Streif zu wagen. Der Salzburger Jungunternehmer war auf seiner selbstgegründeten Skimarke "Van Deer" unterwegs, über die Zeit war vorerst nichts bekannt.

Vielmehr geht es Hirscher - neben Eigen-PR - um den "sportlichen Reiz, die Streif zu bezwingen", wie er vor dem Start verkündete. Dieser sei "immer schon auf meiner Liste" gestanden, erklärte er. Während seiner aktiven Zeit war er viermal im Super-G und dreimal in der Kombination jeweils auf der Streif-Alm unterwegs gewesen.

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Sein Management bestätigte der APA, dass der achtfache Gesamtweltcupsieger derzeit plane, an allen vier Tagen (Training und in beiden Abfahrtsrennen am Freitag und Samstag) die Streif in Angriff zu nehmen. "Es wird ernst. Zeit, die Streif runter zu fahren", teilte Hirscher über seine sozialen Netzwerke mit.

Bereits im Vorfeld hatten Gerüchte kursiert, wonach der inzwischen 32-Jährige als Vorläufer beim Slalomklassiker starten könnten. Van-Deer-Geschäftsführer Dominic Tritscher hatte diese noch als Blödsinn bezeichnet. Dass sich Hirscher nämlich über Streif wagen würde, war damals kein Thema gewesen. (apa)