Das letzte Rennen im alpinen Ski-Weltcup vor den Olympischen Spielen in Peking hat einen geteilten Sieg für Cornelia Hütter und Federica Brignone gebracht. Die Steirerin und die Italienerin fuhren am Sonntag im Super-G von Garmisch-Partenkirchen in einer eigenen Liga und landeten mit einer Laufzeit von 1:18,19 Minuten ex aequo auf Platz eins. Für Hütter war es der dritte Weltcup-Sieg. Tamara Tippler landete mit 82/100 Sekunden Rückstand als Dritte ebenfalls auf dem Stockerl.

Das starke ÖSV-Ergebnis komplettierten Mirjam Puchner und Nadine Fest als Vierte und Fünfte. Die Salzburgerin Puchner verpasste dabei nur um 1/100 das Podium. Fest hatte 11/100 Rückstand auf Tippler, die bereits am vergangenen Wochenende in Cortina als Zweite auf dem Super-G-Podest gelandet war.

Hütter legt nach

Hütter war in Garmisch bereits am Samstag mit einem wilden Ritt zu Rang drei in der Abfahrt gefahren. Auch am Sonntag attackierte die 29-jährige Steirerin voll und wurde für ihr Risiko mit ihrem zweiten Super-G-Sieg im Weltcup belohnt. "Gestern war es zwar voll gut, aber teilweise bin ich nicht gut Ski gefahren. Heute wollte ich die alte Risiko-Conny mit der neuen Technik-Conny verbinden, ich glaube das ist gelungen", freute sich Hütter im ORF-Interview.

Brignone machte unterdessen mit dem Erfolg im siebenten von neun Super-G in dieser Saison einen weiteren Schritt Richtung Gewinn der kleinen Kristallkugel. Ihre im Disziplinen-Weltcup zweitplatzierte Landsfrau Elena Curtoni wurde nur Zehnte, die weitere Konkurrenz wie Sofia Goggia, Lara Gut-Behrami, Mikaela Shiffrin und Ragnhild Mowinckel war in Garmisch nicht am Start. (apa)