Sportlerinnen und Sportler aus Russland und Belarus dürfen auch in der Saison 2022/23 nicht an FIS-Wettkämpfen teilnehmen. Das entschied der Internationale Ski- und Snowboard-Verband (FIS) bei seinem Council-Meeting am Samstag in Sölden. Seit 1. März sind wegen des Angriffskrieges gegen die Ukraine diese Teams in FIS-Wettkämpfen nicht startberechtigt. ÖSV-Präsidentin Roswitha Stadlober erklärte bereits vor der Entscheidung, dass man den Beschluss natürlich mittragen werde.

"internationale Starts verlieren ihre Bedeutung"

"Die Entscheidung der FIS über die Verlängerung des Ausschlusses russischer Sportler von Wettkämpfen in der Saison 2022/23 nimmt den Sportliebhabern spannende Medaillenkämpfe und entzieht den Sportlern ernsthafte Konkurrenz", kommentierte der russische Sportminister Oleg Matyzin am Sonntag. Die russischen Skiläufer seien unter den stärksten der Welt, "internationale Starts verlieren ohne sie ihre Bedeutung", befand der Minister. Matyzin versprach, die russischen Athleten weiter zu unterstützen und zeigte sich optimistisch, dass der Ausschluss der Russen bald aufgehoben werde.

Nach derzeitigem Stand dürften Athletinnen und Athleten aus beiden Nationen demnach auch nicht an der alpinen Ski-WM in Courchevel und Méribel (Frankreich), der nordischen Ski-WM in Planica (Slowenien) und der Snowboard- und Ski-Freestyle/Freeski-WM in Bakuriani (Georgien) teilnehmen. (APA/dpa)