Nichts wurde es mit dem erhofften Befreiuungsschlag für Österreichs Technikerinnen beim ersten von drei Rennen am Semmering, stattdessen setzte es die nächste Enttäuschung. Katharina Liensberger kam beim Riesentorlauf vor den Toren Wiens als beste ÖSV-Läuferin nicht über den 13. Platz hinaus, Katharina Truppe, Ricarda Haaser und Stephanie Brunner folgten auf den Rängen 16 bis 18.

Stattdessen gab es am Semmering ein bekanntes Siegergesicht: US-Star Mikaela Shiffrin war speziell im ersten Durchgang eine Klasse für sich; im zweiten rettete sie nach kleineren Fehlern noch 13 Hundertstel auf Petra Vlhova und 31 auf Marta Bassino, die Führende im Disziplinweltcup. Shiffrin baute indessen ihren Rekord am Semmering auf fünf Siege aus; im Riesentorlauf stand sie aber zum ersten Mal im auslaufenden Kalenderjahr ganz oben.

Trotz des Verpassens der Top Ten war aber auch Liensberger nicht unzufrieden. "Ich bin grundsätzlich happy, weil ich mir vorgenommen habe, zu attackieren, und das habe ich getan. Leider waren ein paar Fehler drinnen, aber ich bin froh, morgen noch einmal die Chance zu haben, es besser zu machen. Es macht immer Riesenspaß, hier zu fahren. Am Mittwoch folgt ein weiterer Riesentorlauf (10/13 Uhr), am Donnerstag wird die Semmering-Woche mit einem Flutlicht-Slalom abgeschlossen.