Schladming. Heftiger Schneefall dürfte so manchen Ski-Fan vor der Anreise nach Schladming Sorgen bereiten. Doch Polizeieinsatzleiter Herbert Brandstätter beruhigte Dienstagmittag: "Die Pkw-Parkflächen werden wie geplant zur Verfügung stehen." Für den Notfall gebe es noch einen Plan B. Zudem seien die Winterdienste vermehrt im Einsatz. Dennoch riet der Bezirkspolizeikommandant von Liezen zur Anreise per Zug.

"Wir haben etwa 4.000 Pkw- und 400 Bus-Parkplätze zur Verfügung", sagte Brandstätter. Diese werden - wie jedes Jahr - beinahe zur Gänze gefüllt sein, wenn rund 50.000 Besucher zum Nachtslalom ins Planai-Stadion kommen. Die Flächen sollen auch bei Neuschnee genutzt werden können. Sollte es dabei jedoch Probleme geben, würden Pkw bereits früher von der B320, der Ennstalbundesstraße, zu anderen Parkplätzen abgeleitet. Dann werden Shuttle-Busse eingesetzt, schilderte der Kommandant den Plan B.

Die wenigsten Probleme dürften bei der Anreise per Zug auftreten: Die ÖBB führen Sonderzüge ab Graz und Linz, Zusatzzüge nach Radstadt, Bischofshofen, Schwarzach St. Veit und Salzburg sowie Eventbusse aus Liezen, Gröbming und Stainach. Auf den Straßen ist der Winterdienst mit einem verstärkten Aufgebot im Einsatz, um Schnee von den Fahrbahnen zu räumen sowie Splitt und Salz zu streuen.

Hirscher meldete sich fit
Marcel Hirscher wird am (heutigen) Dienstagabend beim Weltcup-Slalom in Schladming wie geplant mit dabei sein. Der Salzburger, der sich nach der Kitzbühel-Woche "erschöpft und leicht angeschlagen" von der Startnummernauslosung und Hangbefahrung am Montagabend abgemeldet hatte, ist für das Nightrace fit.

Der Führende im Gesamtweltcup nahm am Dienstag seine normale Rennvorbereitung auf und trainierte auf der Reiteralm, ehe es nach Schladming weiterging.

Slalom-Coach Pfeifer glaubt an "Kämpfer" Mario Matt
Österreichs Slalom-Coach Marko Pfeifer glaubt an Mario Matt. "Mario ist ein Kämpfer, Mario gibt nie auf", sagte der Trainer über den zweifachen Weltmeister und Sotschi-Olympiasieger, der nach fünf Ausfällen in Folge mit den Rängen 19 in Wengen und 12 in Kitzbühel zuletzt wieder Boden unter die Füße bekam. Der Tiroler tüftelt noch an der Materialabstimmung, da seine besten zwei Ski gebrochen sind.