• vom 16.03.2018, 17:38 Uhr

Ski


Ski-Weltcup

Jetzt geht es um die letzten Weltcup-Punkte




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  • Beim Riesentorlauf und Slalom am Wochenende in Aare werden die Ränge endgültig verteilt. Marcel Hirscher darf befreit drauflosfahren.

Aare. Mit einem zehnten Rang im Super G hat sich Skistar Marcel Hirscher für das letzte Technik-Wochenende im Weltcup-Winter in Aare eingestimmt. Die Kugeln im Riesentorlauf und Slalom hat der Gesamtweltcupsieger ja auch bereits für sich erobert. Bei den Damen ist die Entscheidung im Riesentorlauf noch offen, das Kristall liegt für die Deutsche Viktoria Rebensburg zum Abholen bereit.

Das Programm sieht für Samstag den Riesentorlauf der Herren (9.45/12.30 Uhr) und den Slalom der Damen 10.45/13.30 Uhr) sowie für Sonntag den Riesentorlauf der Damen (9.45/12.30 Uhr) und den Herren-Slalom (10.45/13.30 Uhr/alle ORFeins) vor. Dafür müsste freilich das Wetter halten: Ab Samstag ist es mit dem Schönwetter im WM-Ort von 2019 nämlich vorbei, für Sonntag ist erneut Schneefall und vor allem starker Wind angesagt.


Gegenwind werden zumindest die Herren auch so zu spüren bekommen: Hirscher gewann in diesem Winter zwölf Weltcuprennen, sieben im Slalom und fünf im Riesentorlauf. Als Disziplinzweiter steht jeweils der Norweger Henrik Kristoffersen fest. Im Riesentorlauf hat der Tiroler Manuel Feller als Vierter noch eine Chance auf Platz drei. Im Slalom hat Michael Matt als ebenfalls Vierter 72 Zähler Rückstand auf Olympiasieger Andre Myhrer, der sich diese Position vor Heimpublikum nicht mehr nehmen lassen will. Marcel Hirscher jedenfalls hat seine Felle bereits im Trockenen: "Ich werde definitiv befreit drauflosfahren. Wirklich nach dem Motto, schauen was dabei raus kommt, wenn man ohne Druck fährt. Ich sehe es als Gelegenheit, frei drauflos zu fahren", sagte der Salzburger, der bei den bisher letzten Rennen in Aare 2014 sowohl den Riesentorlauf als auch den Slalom gewonnen hat. Im Riesentorlauf geht für Österreich neben Olympiasieger Hirscher nur Feller an den Start, der in allen sechs Saisonrennen in die Top acht kam. Im Slalom wird das ÖSV-Team um Michael Matt und Marco Schwarz erweitert und zum Quartett.

Österreichs Damen wiederum warten im Riesentorlauf seit dem 7. März 2016 (Eva-Maria Brem in Jasna) und im Slalom seit dem 30. November 2014 (Nicole Hosp in Aspen) auf einen Triumph. Qualifiziert über die Disziplinenwertung sind für Aare im Riesentorlauf Ricarda Haaser, Stephanie Brunner, Bernadette Schild, Elisabeth Kappauer sowie im Slalom Schild, Katharina Gallhuber, Carmen Thalmann, Katharina Truppe und Katharina Liensberger. Anna Veith wird nach in der Gesamtwertung erreichten 500 Punkten im Riesentorlauf an den Start gehen. Sie hat in Aare in dieser Disziplin bereits dreimal gewonnen (zweimal 2014, einmal 2015) und war einmal Zweite (2012). "Obwohl wir jetzt auf einem anderen Hang fahren, kann ich mit einem guten Gefühl reingehen. Mit dem, was ich in Ofterschwang gemacht habe, kann ich mit einem guten Vertrauen in das Rennen gehen. Ich freue mich einfach, dass ich dabei bin." Rebensburg reicht für ihre insgesamt dritte Riesentorlauf-Kugel nach 2011 und 2012 selbst bei einem Sieg der französischen Cup-Verteidigerin Tessa Worley ein 15. Platz, um den Erfolg wahr werden zu lassen, sie hat 92 Zähler Vorsprung.

Blech im Teambewerb
Indessen haben Österreichs Skiläufer im Teambewerb in Aare das Stockerl knapp verpasst. Der ÖSV mit Katharina Gallhuber, Katharina Liensberger, Katharina Truppe, Manuel Feller, Michael Matt und Marco Schwarz unterlag im kleinen Finale Deutschland knapp. Den Sieg holte sich Schweden vor Frankreich.




Schlagwörter

Ski-Weltcup, Aare

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Dokument erstellt am 2018-03-16 17:41:51



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