Sölden. Wie im Vorjahr müssen die alpinen Ski-Herren vom Weltcup-Auftakt in Sölden ohne gefahrenes Rennen wieder abreisen. Über Nacht fielen auf dem Rettenbachgletscher fünfzig Zentimeter Neuschnee. Aufgrund der Wettervorhersage mit weiterem Schneefall und aufkommendem Wind entschied man sich zeitig für eine Absage des Riesentorlaufs.

Aus zeitlicher Sicht sei es nicht mehr möglich, den Schnee aus der Piste und jene in einen renntauglichen Zustand zu bringen, teilte der Internationale Skiverband mit. "Der starke Wind oben bringt den Schnee immer wieder auf den Kurs. Zusätzlich zeigt die Wettervorhersage für den Tag, dass Wind und Schneefall nicht nachlassen." Die Entscheidung zur Absage sei gemeinsam von Jury, Organisator und Österreichischem Skiverband getroffen worden.

Aufgrund einer Regeländerung ist es möglich, den Riesentorlauf im Laufe der Weltcupsaison nachzuholen. Bei schwierigen Verhältnissen ging am Samstag der Riesentorlauf der Damen in Szene, es gewann die Französin Tessa Worley, als beste Österreicherin wurde Stephanie Brunner Fünfte. Der Weltcup wird mit je einem Slalom für Damen und Herren am 17./18. November in Levi (Finnland) fortgesetzt.