• vom 28.06.2018, 21:31 Uhr

Sport & Wirtschaft


Olympia 2026

Olympia in Graz 2026 laut Studie "machbar"




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    Graz. Der Campus 02, Joanneum Research und die TU Graz haben am Donnerstag eine Machbarkeitsstudie für Olympische und Paralympische Winterspiele 2026 in Graz vorgelegt. Daraus geht laut den Organisatoren der Bewerbung hervor: "Graz 2026 ist ohne großes Risiko möglich." Geprüft wurden laut den Studienautoren "Worst, Realistic und Best Case". Das Land Steiermark wird die Zahlen nun prüfen.

    Die von der Gesellschaft in Auftrag gegebene Studie hatte das Ziel, "basierend auf den derzeitigen Rahmenbedingungen seitens des Internationalen Olympischen Komitees die Machbarkeit für die Durchführung der Winterspiele 2026 in der Host City Graz und den Partnerregionen zu prüfen". Mehr als 100 Seiten umfasst das nun vorgelegte Ergebnis, so der Geschäftsführer der Graz 2026 GmbH, Markus Pichler. Olympische und Paralympische Winterspiele 2026 seien für Graz und die Partnerregionen machbar, "da zum größten Teil nicht nur auf bereits bestehende sportliche Infrastruktur zurückgegriffen werden kann", hieß es bei der Präsentation der Studie. Know-how und Erfahrungsschatz von Vereinen und Verbänden seien vorhanden. Sowohl durch die bestehende Infrastruktur, als auch durch die Kompetenz der ansässigen Vereine könnten "Kostenexplosionen wie bei Spielen in der Vergangenheit von Anfang an ausgeschlossen werden".


    Realistisch sei ein Organisations-Budget von 1,137 Milliarden Euro - "für das keine öffentlichen Gelder benötigt werden", so die Organisationsgesellschaft. "Die im Realistic Case berechneten Erlöse decken die budgetierten Kosten insofern, als noch eine Reserve von rund 100 Millionen Euro zur Verfügung steht", ist der vorgelegten Studie zu entnehmen. Nur im "Worst Case" wäre ein Zuschuss durch die öffentliche Hand in Höhe von 53 Millionen Euro notwendig. Öffentliche Gelder müssten aber für Sicherheitsausgaben und eventuelle infrastrukturelle Maßnahmen in den Partnerregionen in die Hand genommen werden: Letztere seien aber - so die Organisationsgesellschaft - ohnehin in naher Zukunft nötig, um im internationalen Wettbewerb konkurrenzfähig bleiben zu können.




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    Dokument erstellt am 2018-06-28 16:40:37


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