• vom 09.10.2017, 16:16 Uhr

Sportpolitik


American Football

Nächste Runde im Streit um Hymnenprotest




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    Dallas. Der Eigentümer des NFL-Teams Dallas Cowboys hat Footballspielern, die sich den Protesten während der Nationalhymne anschließen, die Rute ins Fenster gestellt. "Wenn es irgendetwas gibt, das die Flagge in Misskredit bringt, dann werden wir nicht spielen", sagte Jerry Jones laut der offiziellen Homepage nfl.com nach dem Spiel der Cowboys gegen die Green Bay Packers (31:35) am Sonntag.

    Jones, der seit langem als streitbarer Zeitgenosse bekannt ist, gilt als Anhänger der Republikanischen Partei und Unterstützer von US-Präsident Donald Trump. Dieser ist ein strikter Gegner der Protestkundgebungen zahlreicher Spieler, die damit auf soziale Missstände, vor allem den anhaltenden Rassismus und Polizeigewalt, aufmerksam machen wollen. Mit Blick auf künftige Spiele sagte Jones: "Unter keinen Umständen werden wir als Organisation, als Trainer und Spieler, nicht die Flagge unterstützen und stehen und sie respektieren und ehren." Schon zuvor hatte am Sonntag US-Vizepräsident Mike Pence die NFL-Begegnung zwischen den Indianapolis Colts und den San Francisco 49er verlassen, weil mehrere Spieler während der Nationalhymne gekniet und nicht gestanden waren. Trump twitterte, er habe Pence vorab gebeten, im Fall von Protesten das Spiel zu verlassen. Sportlich setzte sich Indianapolis mit 26:23 nach Verlängerung durch.





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    Dokument erstellt am 2017-10-09 16:22:31


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