Wien. Alexander Van der Bellen konnte seine Ergebnisse in den oberösterreichischen Statutarstädten gegenüber der ersten Stichwahl am 22. Mai klar verbessern - schon ganz ohne Briefwahlstimmen. In Linz kam er auf Anhieb auf 63,42 Prozent, in Steyr auf 56,06 und im blauen Wels auf 54,99 Prozent.

In der Landeshauptstadt Linz erreichte Van der Bellen 63,42 Prozent der Stimmen, im Mai waren es 60,54 Prozent ohne und 62,8 Prozent mit den Briefwahlstimmen. Im ebenfalls SPÖ-regierten Steyr erreichte er 56,06 Prozent. Bei der ersten Stichwahl kam er ohne Briefwähler auf 52,76 Prozent, mit ihnen auf 54,62 Prozent.

Klarer als im Mai entschied sich auch die Statutarstadt Wels am Sonntag für Van der Bellen: 54,99 Prozent stimmten für ihn, 45,01 Prozent für Hofer. Bei der ersten Stichwahl im Mai hatte der Wahlsieg des ehemaligen Grünen-Chefs in Wels (51,76 Prozent/50,5 ohne Wahlkarten) noch für eine Überraschung gesorgt. Denn die Statutarstadt wurde bei den Kommunalwahlen im September 2015 von Rot auf Blau umgefärbt.