• vom 06.02.2018, 09:17 Uhr

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Update: 06.02.2018, 12:25 Uhr

Kärnten

Holub soll Absturz der Grünen verhindern




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Von WZ Online, APA

  • Der Frontmann muss nach fünf Jahren in der Regierung ums politische Überleben der Grünen kämpfen.

Als Spitzenkandidat der Kärntner Grünen war Rolf Holub innerhalb der Partei umstritten.

Als Spitzenkandidat der Kärntner Grünen war Rolf Holub innerhalb der Partei umstritten.© APAweb/GERT EGGENBERGER Als Spitzenkandidat der Kärntner Grünen war Rolf Holub innerhalb der Partei umstritten.© APAweb/GERT EGGENBERGER

Klagenfurt. Der Spitzenkandidat der Kärntner Grünen, Rolf Holub, ist bereits ein "alter Hase". Der 1956 Geborene schaffte 2004 mit den Grünen erstmals den Einzug ins Landesparlament, nach dem Wahlerfolg 2013 wurde er Landesrat in der Dreierkoalition mit SPÖ und ÖVP. Nun muss er erneut ums politische Überleben der Grünen im Lande kämpfen.

Rolf Holub wurde in Klagenfurt geboren. Parallel zum Gymnasium erlernte er am Konservatorium der Landeshauptstadt den Umgang mit Trompete und Schlagzeug. Nach der Matura und dem Zivildienst begann er ein Medizinstudium, das jedoch bald auf der Strecke blieb. "Ich habe dann doch lieber Musik gemacht." Denn bereits 1974 gründete er gemeinsam mit Gert Prix und Heinz Köchl die Combo "Three Tight", die sich bald in ganz Kärnten einen Namen als exzellente Tanzband machte.

Information

Am 4. März findet in Kärnten die Landtagswahl statt.

Als Spitzenkandidat umstritten

In die Politik kam Holub 2002, als er auf der Liste der Grünen für die Kommunalwahl in Klagenfurt kandidierte. Im März 2003 wurde er Gemeinderat, im Mai Landessprecher. Von 2004 bis 2013 war er als Landtagsabgeordneter tätig, wo er mit seinen bissigen Wortspielen immer wieder für Heiterkeit sorgte. Seine beharrliche Aufklärungsarbeit rund um den Hypo-Skandal brachte den Grünen vor fünf Jahren ein zweistelliges Ergebnis und Holub den Landesratssessel.

Aus der Parteipolitik zog er sich zeitweise fast völlig zurück, als die Grünen aber im vergangenen Jahr bei der Listenerstellung für Nationalrats- und Landtagswahlen in eine tiefe Krise schlitterten, sprang er als Krisenfeuerwehr ein. Als Spitzenkandidat war er innerparteilich unumstritten, nach dem Rücktritt von Landessprecherin Marion Mitsche übernahm er auch wieder die Kommunikation der Partei nach außen, auch wenn er formal derzeit nicht Landessprecher ist, sondern Mitglied eines "Leitungsgremiums", das die Partei derzeit führt. Und wie es sich anfühlt, um den Einzug in den Landtag zu kämpfen, kennt er ja schon. Ob es reichen wird, bleibt abzuwarten.





Schlagwörter

Kärnten, Rolf Holub, Die Grünen

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Dokument erstellt am 2018-02-06 09:19:10
Letzte nderung am 2018-02-06 12:25:54




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