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>>> Wahlhelfer NÖ-Wahl 2018
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- © de.fotolia.com/Matthias Enter

Wien. Es wird das Jahr der Landtagswahlen. Insgesamt vier davon stehen an, Niederösterreich beginnt, dann folgen Tirol, Kärnten und Salzburg. Wissen Sie schon, welcher Partei Sie bei der Niederösterreich-Wahl Ihre Stimmen geben würden? Und sind Sie sich auch ganz sicher, dass Sie und die Partei ihrer Wahl auch in den wichtigen Fragen einer Meinung sind? Falls nicht, können Sie den Online-Wahlhelfer der "Wiener Zeitung" zu Rate ziehen. Anhand von 20 Aussagen zu allen wichtigen Themen des niederösterreichischen Wahlkampfs finden Sie heraus, mit welcher der Landesparteien Sie am meisten inhaltlich übereinstimmen. Oder, ob die Partei Ihrer Wahl auch wirklich die gleichen Ansichten vertritt wie Sie. (Mitunter kann es gleich nach dem Aufrufen der Wahlhelfers zu ein paar Sekunden Ladezeit kommen.)

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Die Wahlen sind der erste Test für die türkis-blaue Koalition. Strategisch dürften ÖVP und FPÖ darauf abzielen, das Modell Oberösterreich, wo die beiden Parteien bereits koalieren, auch noch in andere Länder zu exportieren. Kärnten könnte ein Kandidat sein, falls sich dort eine schwarz-blaue Mehrheit ergibt. Die "Reformpartnerschaft" auf Bundesebene könnte so ein wenig mehr Rückendeckung in den Ländern bekommen.

So weit die Theorie. In der Praxis warten konkrete Fragen, und die sind von Bundesland zu Bundesland verschieden. Niederösterreich weist zum Beispiel mit rund 6000 Euro pro Kopf neben dem vom Hypo-Desaster gebeutelten Kärnten die höchste Schuldenquote unter den Bundesländern auf. Deshalb wollen alle Parteien sparen, am deutlichsten ist der Spar-Wunsch bei FPÖ und NEOS ausgeprägt.

Interessant ist naturgemäß, woher die Parteien ihre Gelder bekommen. Die kleineren Parteien können sich am ehesten vorstellen, darüber Auskunft zu geben. Grüne und NEOS pochen entschieden auf eine Offenlegung aller Parteifinanzen, mit der Mandatsstärke lässt der Wunsch nach umfassender Transparenz nach. Als einzige Partei will die ÖVP die Parteikassa verschlossen halten und antwortet mit einem klaren Nein auf die Frage, ob jede Partei ihre Finanzgebarung ohne Einschränkungen offen legen soll.

Eine Frage der Ideologie